Gerücht: Zeschuk und Muzyka haben BioWare verlassen?! (2. Update)

(MassEffect-Universe)
vom 06.08.2012, 11:48 Uhr

Die Gerüchteküche ist mächtig am Brodeln: Haben die beiden Gründer der Spieleschmiede BioWare, Greg Zeschuk und Ray Muzyka, das Handtuch geworfen? Das soll zumindest nach Informationen des deutschen Spieleportals "GamersGlobal" der Fall sein. Offiziell bestätigt sind diese Infos zwar nicht, doch es weisen durchaus einige Indizien auf das mögliche Ausscheiden von Dr. Ray Muzyka und Dr. Greg Zeschuk aus dem Unternehmen hin. Ob etwas dran ist, werden wir wohl bald erfahren. Wir halten euch über die neuesten Entwicklungen natürlich auf dem Laufenden.

BioWare zeigt sich nicht nur für die Mass Effect - Sere verantwortlich, sondern entwickelt - wie die meisten sicher wissen werden - noch eine Reihe anderer Spiele. Zuletzt dürfte, nach dem Debakel um die Enden von Mass Effect 3, das Spiel "Star Wars - The Old Republic" dem Studio weitere Kopfschmerzen bereitet haben. So hat das MMORPG seit Monaten mit sinkenden Abonnentenzahlen zu kämpfen. Inzwischen soll die Zahl sogar unter eine Million Spieler gesunken sein. Im Herbst steht eine Umstellung auf das Free-to-Play-Geschäftsmodell an, um diesen Trend zu stoppen. Es könnte bei BioWare also besser laufen.

In diesen nicht einfachen Zeiten kündigt sich also der Abgang der beiden Gründer des Studios an?! Eine offizielle Stellungnahme seitens EA oder BioWare liegt noch nicht vor. Dennoch deuten einige Zeichen dieses Szenario an. So ist Greg Zeschuk anscheinend schon seit Mai nicht mehr für Bioware Austin als General Manager tätig. Die bereitgestellten Informationen über seinen Werdegang in seinem LinkedIn-Profil unterstützen diese Annahme.

Eine "GamersGlobal" bekannte und als glaubwürdig bezeichnete Quelle soll nun von einem Mitarbeiter bei Bioware-Austin in Erfahrung gebracht haben, dass die beiden Gründer bei einem "BioWare Company Meeting" in Austin vor wenigen Tagen nicht anwesend gewesen sein sollen. Dies sei zuvor bei keinem solchen Meeting der Fall gewesen sein. Ansonsten sollen alle Führungspersonen dort gewesen sein. Die Quelle soll auch angegeben haben, dass Greg Zeschuk schon seit einigen Wochen nicht mehr im Unternehmen gesichtet worden ist.

Des Weiteren berichtet "GamersGlobal" davon, dass einige Mitarbeiter bei BioWare befürchten in naher Zukunft in "EA Austin" umgewandelt zu werden. Auch wird gemutmaßt, dass mit dem Ausscheiden der beiden Gründer der interne Druck auf BioWare in Zukunft noch größer werden könnte.

Weitere Informationen findet ihr bei GamersGlobal. Was glaubt ihr? Werden sich diese Gerüchte als wahr erweisen? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit!

Update:
Und schon hat diese News eine neue Wendung genommen. Denn ein Tweet von Chris Priestly, Community Manager bei BioWare, wirft ein anderes Licht auf die Sache. Er sagt, dass das Gerücht vollkommener Quatsch sei. Er fügt hinzu, dass Greg Zeschuk zuletzt am Donnerstag im Büro gewesen sei.


2. Update:
Es handelt sich hier offenbar bloss um eine Veränderung des Tätigkeitsgebietes. Greg Zeschuk kündigte im Mai 2012 eine Reorganisation von BioWare Austin an und trat als General Manager zurück. Diese Position übernimmt nun Matt Bromberg. Greg Zeschuk verliess BioWare aber nicht, sondern ging nach Edmonton zurück, um näher bei seiner Familie zu sein und sich eine Auszeit zu nehmen. Er bleibt aber weiterhin in der Geschäftsleitung von BioWare und denkt offenbar über neue Projekte des Studios nach.

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geschrieben von noni | Kommentare (19)

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Butzilla
Mitarbeiter
Naja 06.08.2012, 12:41 Uhr
Bei solchen Dingen bin ich immer äusserst vorsichtig. Bei EA Austin ist im Moment sicher einiges los und daher auch eine grosse Verunsicherung und da entstehen schon mal solche Gerüchte.

Zudem steht in dem verlinkten Profil doch: Im Moment: Mitbegründer BioWare. Vielleicht erhält einfach nur BioWare Austin einen neuen Geschäftsführer. Klar ist Co-Founder kein offizieller Job, aber so wie das klingt ist er immer noch im Verwaltungsrat oder der Geschäftsleitung von BioWare. Wenn ich das richtig gesehen habe, dann hatten die beiden so oder so nicht mehr viel mit dem operativen Geschäft zu tun.

Was ich komisch finde ist, dass der Mitarbeiter von Gerüchten spricht, denn bei solchen wichtigen Personaländerungen sind es in der Regel die Mitarbeiter welche es als erstes erfahren und erst dann die Presse!
Zyankali~
06.08.2012, 12:58 Uhr
Butzilla
Mitarbeiter
@Zyankali 06.08.2012, 13:01 Uhr
Tja, hatte ich mir schon gedacht, dass da nicht viel dran ist.
noni noni
@Zyankali 06.08.2012, 13:08 Uhr
Vielen Dank für den Hinweis. Hab's oben hinzugefügt :)
Tavalero
Schade 06.08.2012, 17:17 Uhr
Schade, ich hatte gehofft das die beiden schlau geworden sind, und erkannt haben das €A BioWare kaputt macht und Sie deswegen BioWare verlassen um endlich wieder qualitativ hochwertike Spiele zu entwickeln.

Schade, wirklich Schade.
Moondust82
an alle EA-Basher 07.08.2012, 12:21 Uhr
Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, warum die kleinen Spieleschmieden sich zum Verkauf an EA entscheiden? Die sind allein kaum noch überlebensfähig. Große Budgets wie bei Mass Effect 3 wären ohne ein EA im Rücken bestimmt nicht möglich.

Ihr habt Recht das EA Einfluss nimmt, aber man muss sich auch mal fragen ob es eine Alternative gibt...die wäre im Falle eines auf sich allein gestelltem Bioware bestimmt nicht gut.
Tavalero
@Moondust82 07.08.2012, 17:23 Uhr
Hast du schon mal darüber nachgedacht, warum viele Chefs von Entwicklungsstudios das Studio verlassen, nachdem, es von €A übernommen wurde?

Genau, weil sie keine Lust haben, sich von €A gängeln zu lassen.

Wenn es €A nicht geben würde, würde es vieleicht weniger Entwicklungsstudios geben, aber die Qualität der Spiele wäre besser. Oder glaubst es ist zufall das die Qualität der Spiele, die von Studios entwickelt werden die €A übernommen hat, nach der übernahme durch €A immer schlechter wird?

Ich bleibe bei meiner Meinung das die Spiele Industrie ohne €A besser drann wäre.
DT
EA-Bashing 07.08.2012, 17:25 Uhr
Mag sein, das kleinere Studios ohne großen Publisher nur schwer überleben können. Aber es ist nun mal EA, das diese kleinen oder auch großen Studios dann durch jährliche Releases oder zu-früh-Releases mit mangelnder Qualität reinreitet und letztendlich kaputtmacht. Bestes Beispiel: Westwood (waren für Comman&Conquer zuständig, ich glaub bis Generals). Gut, das macht Activision mit seinen Studios nicht anders, aber EA ist für mich (für uns?) das größere Problem, da EA nun mal Bioware hat.

@ Moondust82:
Ich denke schon, das Bioware auch ohne EA überleben könnte, solange die Qualität der Spiele stimmt und damit die Verkaufszahlen. Z.B. über einen kleineren Publisher, der den Studios mehr Freiheiten lässt, wie z.B. Take2. Oder gleich über Crowdfounding, schließlich hat BW ja genug treue Anhänger, die an die Firma glauben (ja, auch nach dem ME3-Originalende und dem TOR-Totalausfall).
Butzilla
Mitarbeiter
@DT 07.08.2012, 17:33 Uhr
EA ist seit Read Alert 2 Publisher von Command & Conquer, welches wohl eins der besten Spiele der Reihe ist.

Das Problem liegt aber nicht nur bei den Firmen, die produzieren nämlich genau das was der Markt ihnen vorgibt und der Markt wird von uns Käufern gestaltet. Wenn ich sehe wieviele schon ein Jahr nach ME2 kaum auf ein ME3 warten konnten und herumgejammert haben, dass das Game noch nicht da ist, verstehe ich warum man kurze Release Zeiten macht........genau, weil wir das so wollen und fordern. Es ist immer auf beiden Seiten nach den Fehlern zu suchen.

Ob es besser wäre ohne EA ist die Frage. Die Studios, welche EA aufgekauft hat wären nun nicht mehr da und die Spielereihen auch weg. Dann hätten wir viel weniger Studios und viel weniger Games. Wie ein BW hätte bestehen können ist ebenfalls offen, unter Umständen ja, aber vielleicht auch nein. Zumindest hätte man sowas wie ME3 ohne das Geld von EA nicht so produzieren können.
Moondust82
@Butzilla 07.08.2012, 18:16 Uhr
@Butzilla: 100% Zustimmung. Egal ob Lebensmittel, Kleidung oder Videospiele, der Verkäufer fördert die Konzentration von wenigen Anbietern

@DT: Genau das denke ich eben nicht. Es gibt keine Zahlen von EA oder Bioware, wie teuer Mass Effect 3 war. Auch im Chat mit Chris Priestly und Jessica Merizan wurde es nicht ausgeplaudert. Aber die Budgets von so großen Spielen liegen zwischen 100-300 Millionen Dollar.

Rechnen wir mal damit, dass ME3 im Mittelfeld liegt, bei 150 Millionen Budget. Dann muss JEDES (!) verkaufte Spiel ordentlich Gewinn machen - bei 3,5 Millionen verkauften Einheiten immerhin 42 Dollar. Die müssen nach Entwicklung, Konzeption, Synchronisation, und Auslieferung übrig bleiben.

Und das ist ja nicht alles - die Kosten fallen während der Entwicklungszeit an, das muss vorgestreckt werden!

Ich glaube nicht das Bioware die hohen Verkaufszahlen erreicht hätte, wenn man nicht den Vertrieb und die PR von EA gehabt hätte.

Man darf auch nicht verkennen das EA in Verhandlungen mit Sony und MIcrosoft kein kleiner Fisch ist, während Bioware mit seinen wenigen Reihen ein kleiner Fisch wäre.

Wie gesagt: Alles Spekulationen, denn es gibt keine Zahlen, und ich verstehe den teilweisen Frust über EA. Aber zu sagen ohne EA wäre ALLES BESSER ist schlichtweg Hanebüchen. Es wird gute Gründe gehabt haben, warum die Bioware-Besitzer gesagt haben: "Allein schaffen wir es nicht" - ich schätze die nämlich nicht so ein, dass es nur um Geld gegangen ist.
DT
@ Butzilla 07.08.2012, 18:19 Uhr
Verzeih mir die Wortwahl, aber wer kürzere Abstände zwischen den Releases einer Serie wie ME fordert, ist ein Vollidiot. Qualität braucht eben Zeit, vor allem bei epischen Titel. ME oder auch DA kann man nicht mal eben schnell entwickeln. Und als Publisher sollte man sowas wissen. EA tut das offenbar nicht, siehe Dragon Age 2. Da können wir froh sein, dass sie ME3 mehr Zeit gegeben haben, aber - wie die Originalenden gezeigt haben - offenbar nicht genug.

Um bei meinem Bsp. zu bleiben: Take2 gibt Rockstargames eben die Zeit die die brauchen, um ein neues GTA zu entwickeln. Dann sind das aber eben auch die Toptitel, die man erwartet, und nicht irgendwelcher 0815-Kram.

Und wegen C&C: Ich glaube, EA hat auch schon Tiberium Sun rausgebracht, zumindest pappt deren Logo auf meiner "Tib. Sun + Feuersturm" - Komplettpackung (mein damaliger Einstieg in C&C und Strategiespiele allgemein :)). Und ja, RA2 ist hervorragend. Aber als sich Renegade und Generals sich nicht so gut verkauften, wie erwartet, hat EA das Studio einfach kaltgemacht und die Serie in der Folge total in den Abgrund gestürtzt. Ok, RA3 war noch ganz nett, aber C&C4 war ein Schlag ins Gesicht von jedem Fan. Und von dem derzeitigen Browsergame will ich garnicht erst anfangen...
Moondust82
kleine Korrektur 07.08.2012, 18:19 Uhr
es soll natürlich heißen: Jedes Spiel muss 42 Dollar an Kosten decken. Spiele die für unter 42 Dollar weggehen machen schon mal Minus.
Moondust82
@Tavalero 07.08.2012, 18:26 Uhr
Eine Antwort zu deinem Beitrag hab ich glatt unterschlagen:

"Hast du schon mal darüber nachgedacht, warum viele Chefs von Entwicklungsstudios das Studio verlassen, nachdem, es von €A übernommen wurde?

Genau, weil sie keine Lust haben, sich von €A gängeln zu lassen.

Wenn es €A nicht geben würde, würde es vieleicht weniger Entwicklungsstudios geben, aber die Qualität der Spiele wäre besser. Oder glaubst es ist zufall das die Qualität der Spiele, die von Studios entwickelt werden die €A übernommen hat, nach der übernahme durch €A immer schlechter wird?"

Alles schön und gut. Und was nutzt das, wenn die Spiele mangels Kohle auf dem Konto nicht finanziert werden können? Geh mal als kleine Spielebude zu einer Bank und versuche 150 Millionen Euro für ein Spiel wie Mass Effect zu bekommen.

Und zu den Entwicklern: Ist auch toll dass die gegangen sind und Prinzipien haben. Aber offensichtlich hat das Biowaremanagement erkennen müssen, dass es ohne einen größeren Investor nicht mehr weiter geht. Was nutzen dir Stammspieler, wenn dir das Geld für die PR fehlt, um neue Spieler anszusprechen? EA nutzt mehrere Vertriebskanäle. Das sollte man nicht unterschätzen.
DonAlejandroDraper
Treue Fans und €A, Release des Spiels und Gesamtkosten 08.08.2012, 20:32 Uhr
DT

Du sprichst von treuen Fans, die an Bioware glauben, trotz des Endes von Mass Effect 3. Täusche ich mich jetzt oder war gerade das der Witz, dass EA das Ende vom Bioware so schlecht gemacht hat?!
Ich bin Bioware auch noch treu, aber eben nur Bioware und nicht dem, was da jetzt rum(schw/f)uchtelt. (An dieser Stelle nichts gegen Homosexuelle, das passte einfach. Genau wie auch mal Witze über andere gemacht werden...)

Jedenfalls schafft es Mass Effect 1 ja auch großartig zu sein und das ohne EA's Hilfe. Hierzu gleich mehr, ich weiß, dass EA auch damals "Geldgeber", oder irgendetwas in der Art gewesen ist. Ich hätte gerne ein neues Mass Effect 2 und 3, wenn es Mass Effect 1 ähnlicher wäre. Es wurde ohnehin mehr auf den Mainstream geformt. Du findest keine Items mehr, hast kein Inventar, welches sich überfüllt, es ist mehr auf Action ausgelegt, du musst nicht mehr so viel nachdenken, welche Dinge du wie kombinierst. Natürlich gab es auch Verbesserungen, aaaaber Mass Effect 1 war damals richtig gut und ist es noch heute. Mass Efffect 2 und 3 sind grundlegend andere Spiele. Damals wars n Rollenspiel wo du schießenkannst, heute sind es Shooter, wo du mal ne Entscheidunge treffen kannst. (Die btw. keine Auswirkung hat, aber das ist ein anderes Buch.)

Ich denke einfach, dass EA den Mitarbeitern bei Bioware damals freie Hand gelassen hat, das Spiel zu entwickeln "schaut mal, wir ham da was, gebt uns Geld und wir machen das super", dann gabs n bisschen Budget, zack bums fertig. EA hatte alles im Griff, wusste aber nicht, dass es so gut ankommen wird. Was wird also gemacht? Es wird haarscharf darauf geachtet, dass Mass Effect 2/3 ebenso super wird, hierzu wird auf alt bewährtes zurückgegriffen.
.
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Mit anderen Worten: Ich weiß nicht wer den letzten Schuss nicht gehört hat, aber irgendein Knallkopf hat den Kram verändert und langsam in den Abgrund sinken lassen.

Worauf ich hinaus will ist, dass ich dem Team treu bin, welches Mass Effect 1 erschaffen hat, aber nicht dem, die Mass Effect 2 und 3 erschaffen mussten.

Es sei noch einmal dazu erwähnt, dass mich eiiigentlich nur das Ende von Mass Effect 3 stört und ich die Spiele ansonsten super genial finde, dennoch hatte EA hier seine Finger klar im Spiel und machte "Scheiße" aus Bestehendem. Zwar goldene Scheiße, aber Scheiße. Der Punkt ist, dass höchstwahrscheinlich mit Abstrichen und Kompromissen gearbeitet wurde - und das merkt man.

Es sollte dem "alten Team" mehr Vertrauen geschenkt werden.

Wenn Bioware/EA in Zukunft ein Ende erschafft, welches anders ist, gerne so:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=n2d0BEh75rY

Dann wäre auch ich bereit "zu spenden", für eine gute Sache. Das was sie mir jetzt allerdings bieten, lässt mich keinen Funken Hoffnung versprühen, dass meine Cents und Euros gut investiert würden.

Zum Abschluss, eine Anektdote an die Enden: Wäre es nicht krasser, wenn dem Spieler -wie in Mass Effect 1 und 2- die Möglichkeit bleibt zu entscheiden wie böse er nun wirklich ist?
Wenn es mir überlassen wird, ob ich alle vernichte, oder alle rette?

Das wäre ein Ende, welches Bioware im eigentlichen Sinne gerecht würde und welches auch die Spieler, da bin ich mir sicher, zufrieden stellen wird.

Gut, ich schließe nun das Faß. Eigentlich wollte ich ja nur sagen "wann" ich Projekte mitfinanzieren würde. Soviel zu "Treue Fans".
Naja und soviel eben auch zu EA. Sie vertrauen nicht und das ist schade, sie haben einen Tunnelblick und raffen nicht, dass die Dramatik aus eigenen Entscheidungen, aus der Moral jedes einzelnen Spielers entsteht und nicht aus "schon damals gewesenen existierenden" dramatischen Enden.

Es ist nicht dramatisch mir ein Ende zu zeigen.

Es ist dramatisch mir die Wahl zu lassen und mich dafür entscheiden zu können, die Galaxy, die ich liebe zu opfern.

@Blutzilla:
Thema Spieler jammern:
Darüber sollten diese Leute da oben eigentlich erhaben sein, die sollten wissen wie Kunst richtig funktioniert, sie sollten ihr Ding durchziehen. Du siehst doch was passiert, wenn sie es nicht tun. Dennoch möchte ich dich mit diesem Beitrag nicht angreifen, ich verstehe was du meinst, aber es ist mehr als eine Art Vorfreude zu sehen. Ich glaube nicht, dass jemand erstnhaft meckert, dass das Spiel noch nicht draußen ist.
So etwas sollte nicht ernstgenommen werden.

Die Gesamtkosten

Ich betone noch einmal Mass Effect 1, dass die Grafik in den anderen Teilen besser ist, zweifle ich nicht an, aber weniger ist manchmal mehr.
Ich denke, dass viel Geld für Nichtigkeiten ausgegeben wird. Zum Beispiel die Stars.
Hey, ich liebe den Joker und finde auch Seth Green super, oder Matrin Sheen. Was die aber unter Umständen für Gelder geschluckt haben... du kaufst eigentlich nur Namen. Für Synchronsprecher? Ich habe auch keine Zahlen vor Augen, vielleicht haben diese Leute ja sogar einen ganz normalen Satz bekommen, wie jeder andere es auch bekommen hätte. Dennoch gibt es sehr viele Schauspieler und auch sehr gute Schauspieler, die gerade der Synchronisation mächtig sind, sie Mark Hamill für den Joker.

Nebenbei bemerkt habe ich die Spiele ohnehin die meiste Zeit auf Deutsch gespielt, was mir überaus gut gefallen hat und soviel verdienen die deutschen Synchronsprecher dafür nicht.
Das meiste ist die Werbung und der Hype. Merchandisingprodukte. Dinge die kein Mensch braucht - wo wieder der Markt bestimmt, die Käufer, die sich den Mist dann doch holen und EA bestätigt wird, dass es sich gelohnt hat.

Für was? Für Geld. Aha. Darum gehts also wieder, um Geld.

Ich denke, dass auch reichlich weniger Aufwand hätte betrieben werden können und das Spiel als Perle etwas später meinetwegen gezündet hätte.

Ich habe damals zufällig Mass Effect 1 angezockt und war sowas von angetan!
Der Hype hat Mass Effect ein wenig zerstört, aber ich glaube ich drehe mich so langsam im Kreis. Ich schicke diesen Beitrag jetzt ab, liest wohl eh keiner, weil der so lang ist.

Oh Moment, die letzten Worte, vom Beitrag über mir, animieren mich weiterzumachen:

PR fehlt. PR ist der Fehler. Mass Effect 1 hat doch prima funktioniert und genug PR gemacht. Warum ist der Rest nicht einfach erschienen und hat sich immer weiter übertroffen. Diese Serie an sich ist ein riesen PR Streich. Es bedarf nicht mehr.

Für Widersprüche in meiem Beitrag stehe ich gernde gerade, ich hatte mal wieder die Lust einen langen Text zu verfassen, kommentiert ihn gerne. Vielleicht habe ich ja auch einfach Wissenslücken. Ich glaube die Essenz der Botschaft ist angekommen.
Butzilla
Mitarbeiter
@Don 08.08.2012, 21:08 Uhr
Naja, für einen Vollblutrollenspieler mögen deine Aussagen stimmen, nur war ME von Anfang an als Hybrid zwischen RPG und Shooter gedacht und diesen Mix schafft ME3 wohl am ehesten. In jedem Falle besser als ME1, ME1 glänzt mit der Story und mit dem Rest finde ich, kann es sich mit ME2 und 3 nicht messen.

Was ich lustig finde, sind genau die Dinge die du ansprichst und offenbar keinen Fan kratzen sollten, genau die Punkte sind die ich im Forum als Hauptkritikpunkte lese. Schon seltsam. ;)

Zum Spiele Gejammer gebe ich dir Recht, dass sollte einem Spiele Entwickler eigentlich egal sein. Aber dann jammert wieder alles, dass die Wünsche der Community missachtet werden usw. Es ist immer das Selbe, wie man es macht, macht man es falsch. Und wenn einem etwas nicht passt, dann wurde das Game in der Entwicklung gerusht und EA ist Schuld daran. Es sind immer die gleichen Aussagen, die ich langsam aber sicher nicht mehr hören kann.

Zu den Sprechern: Alle jammern über schlechte Sprecher und Synchro wenn es nicht Topleute sind. Dabei hatte man früher für RPG's noch nicht mal Sprecher und durfte alles Lesen. Also scheint mir das Geld hier nicht falsch angelegt zu sein.

usw.
Es gibt für fast alle Punkte Pro und Kontras und als Entwickler muss man sich halt entscheiden worauf man die Schwerpunkte legt. In solchen Dingen gibt es selten ein Richtig oder Falsch, sondern diverse Möglichkeiten. Dass ist der Kernpunkt bei der Wirtschaft, DIE eine richtige Lösung gibt es nunmal nicht, ganz anders als zum Beispiel bei der Mathematik.

Mit diesen Beispielen will ich nicht sagen, es sei schlecht einiges zu fordern und auch Qualität zu fordern, was ich sagen will ist, dass der Mensch halt immer mehr will als er kriegen kann und die Firmen versuchen diese Forderungen so gut als möglich zu erfüllen. Nur leider kann das nicht immer zur Zufriedenheit aller klappen.

Aber Aussagen wie, ohne EA wäre alles besser ist einfach hahnebüchen, denn man kann es nicht einfach so sagen. Ohne EA wäre BioWare vielleicht schon Pleite oder hätte noch schlechtere Games produziert. Oder sie hätten deutlich bessere Games produziert aber zu wenig verkauft um die Kosten zu decken. Es gäbe tausend Möglichkeiten, was hätte passieren können von viel besser, bis viel schlechter!
DonAlejandroDraper
Vorweg: Du sagst es selber. Danach: Etwas Ergänzendes 08.08.2012, 23:38 Uhr
1. Ich verstehe nicht, was du meinst, ich spreche die Punkte an, die keinen Fan kratzen sollten... gib mir n Beispiel von mir, ich blick' da irgendwie gerade nicht durch, nur anreißen, das reicht^^

Nebenbei möchte ich allerdings bestätigen was du sagst. Ohne EA gleich alles schlecht, halte ich auch nicht für eine clevere Aussage, dazu fehlen einfach Details. Das ist als würde man alle Frauen über einen Kamm scheren, nur wiel man mal von einer belogen wurde. Schlechtes Beispiel?^^ Naja.

Außerdem möchte ich einhaken, dass sie eben nicht "immer" reagieren, aber mir ist auch bewusst, dass dir das bewusst ist. Ich spreche einfach mal den Extended Cut an, die Fans haben "Veränderung" gefordet und gekommen ist "Erweiterung". Also absolut nicht das, was gewollt war.

2. Du sagst es selber: In der Wirtschaft gibt es nicht "eine" Entscheidung, aber genau das versuchen sie uns zu geben: Eine Entscheidung.

Naja und als drittes jetzt meine Theorie, basiernd auf ganz vielen anderen Einflüssen und Theorien, man hat das gedauert sie zu denken... - sie macht Punkt 1 und 2 unwirksam xD

Ich fühle mich als hätte ich mich selber verarscht, aber manchmal bedarf es eben das Aussprechen vieler und wirrer Gedanken um den richtigen zu fassen... vielleicht laufe ich ja auch gerade einfach nur mit einer rosaroten Brille gegen eine Wand, ich lasse mich gerne belehren. Nunja:

Das Ergänzende:
Macht es eigentlich vollkommen egal und lässt mich BLINDFISCH ganz anders auf die Dinge schauen. Mir kann es fast schon egal sein, was sie gemacht haben, weil es unter diesem Blickwinkel genial wirkt. Macht man mir das allerdings streitig, oder es werden Dinge entwickelt, die das in Zukunft ausmerzen, was ich denke und auch was das folgende Fanmadevideo denkt, dann könnte ich der alten Meinung verfallen...

Ich habe vorhin folgendes Video gesehen.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=n2d0BEh75rY

Dann nochmal über die "Indocrinationtheory - A documentary" nachgedacht, mir das Radiointerview von dem Filmemacher "Julian Kluk" angehört und gründlich über alles nachgedacht.

Das "Fanmadevideo" von oben habe ich für mich, in Gedanken, mit dem Zerstörungsende erweitert und bin zu dem Entschluss gekommen:

dass das "Zerstörungsende" ruhig hätte gewählt werden können, denn, meine Erklärung und Einsicht, dass Bioware selbst durch den Extended Cut im GRUNDE eigentlich immernoch NUR das zeigt was Shepard denkt.
...
Er wurde so langsam indoktriniert, hat aber die Prüfung bestanden, indem er sich für die Zerstörung entschieden hat. Merkmale dafür sind der immer aufrechter werdene Gang, das Sternenkind verschwindet, die Citadel explodiert... wie in dem "Fanmade-Ende" gezeigt, verlässt Shepard die Citadel wieder (ich erweitere wie du merkst, nur das Fanmade Ende, mit ein paar Gedanken, die möglich sind) und bricht zusammen. Dann kommt der Extended Cut etc. Dieser zeigt, das was Shepard glaubt:
Reaper werden zerstört
Alle anderen synthetischen 'Lebewesen' werden zerstört

Nur warum sieht man am Ende Shepard atmen?
Ganz klar:

Man sieht Shepard atmen, weil das Sternenkind weiß, weil die Indoktrination an sich weiß, dass Shepard nicht handelt um selber die Kontrolle zu haben etc., sondern weil er für seine Crew da ist und bei beiden anderen Enden überleben alle syntethischen, nur nicht bei der Zerstörung. Das heißt, dass er die Zerstörung wirklich nicht wählen sollte, weil dann der Großteil derer Geschichte ist, für die er gekämpft hat...
Moment, jetzt denkst du vielleicht "häää, darum sehe ich Shepard atmen? Wo ist der Sinn?!"
Weil die "Indoktrination" genau davon ausgeht, dass du davon ausgehst, dass alles synthetische den Bach runtergeht, darum sagt dir, dass das Atmen am Ende zeigt, dass das was der Extended Cut zeigt, nur das ist was Shepard glaubt zu wissen und somit die Lüge der Indoktrination ist.

Warum? Weil sogar das Sternenkind, der Katalysator (der in unseren Gedanken irgendwas darstellt, was völlig irrelevant ist, die Lichtwesen eines irren Volus (der wohl nur die Protheaner gesehen hatte, bzw. einen solchen Sender) der mal in einem Kodexeintrag erwähnt wurde), davon redet, dass du zum Teil synthetisch bist. Warum also atmest du am Ende?
Weil es eine Lüge ist, dass alles draufgeht, bei der Zerstörung. Gezeigt wird mit dem Abspann das was Shepard glaubt. Es wird ja auch gesagt, dass dieses Spiel "Shepards Geschichte" zeigt und nicht die Geschichte von Mass Effect an sich, sozusagen, die der Galaxie...
Das spricht also dafür.

Ich fasse zusammen:
Wir werden versucht indoktriniert zu werden, stehen kurz vor der Zerstörung der Reaper uns wird eingebläut, es sei schlecht Zerstörung zu wählen, das Atmen am Ende beweist aber, dass es nicht schlecht gewesen ist. Warum wohl wird nur bei diesem Ende ein atmender Körper gezeigt? Nicht zuletzt, weil sich Shepard bei den anderen auflöst... Das Sternenkind ist ein Hirngespinst, resultierend für eine Mögliche Antwort auf die höhere Macht, die Shepard beschäftigt. Die höhere Macht findet sich in einem alten Kodexeintrag, Lichtwesen. Er sah das Kind schon zu beginn an, es hätte auch ein Hund sein können, aber es war ein Kind, vielleicht existierte das Kind ja sogar noch... damals auf dem Haus. Die Indoktrination, die seit dem harten Kontakt mit dem Indoktrinationsartefakt in "Arrival", begonnen hat, manifestierte sich aufgrund gegebener Ereignisse in einem Kind und schlussendlich in einem Lichtwesenkind. Denn Fakt ist:

Er kann nicht alle retten.
Er sah wie das Kind gestorben ist, mehr oder weniger. Er hatte es sich zumindest denken können, weil dieses Kind das letzte Stück heile Welt war, seitdem er zum Allianz-Rat gerufen und von Anderson gebracht wurde.

Darum manifestierte sich der Gedanke, dass das höhere Lichtwesen welches (ich betone es erneut) aus einem Kodexeintrag eines Volus entstammte, bzw. einer Geschichte, die zwar abgehoben, für verzweifelte aber Möglich erscheint, ein Kind ist.

Also ich fasse erneut zusammen:

Wir werden versucht zu indokrinieren. Der aufrecht werdene Gang beim Wählen der Zerstörung zeigt, dass wir der Indoktrination widerstanden haben. Die unreifen Antworten des Sternenkindes untermalen die Theorie, dass es auf möglichen Erfahrungen beruht. Der Fakt, dass die Explosion der Citadel viel größer ist, als damals in Teil 2 der Normandy - und kein Cerberusteam mit einem Lazarusprojekt mal eben 2 Jahre übrig hatten, beweist, dass Shepard von der Citadel heruntergelaufen sein muss.
Das wird nicht gezeigt... damit uns Spielern ein wenig vorgemacht werden kann.

Er geht allerdings zurück und wird, wie in dem Fanmadevideo gezeigt, von seinen Teamkameraden aufgegabelt und empfangen.
Dann wird gezeigt, was wirklich geschehen ist, als würde es Shepard erzählt werden.

Ob dieses Video Fanmade ist oder nicht, denkt mal einen Moment darüber nach, urteilt jetzt nicht "das ist schlecht, mir gefällt die Synthese" darum geht es jetzt nicht.

Ich will nicht sagen, "das ist das Ende" ich will lediglich sagen:

Es ist möglich!
Es ist verdammt nochmal möglich! Es bewegt sich in einem Rahmen der nicht von irgendwo kommt, jedes Detail ist ausgeklügelt und bietet eine Antwort.
Butzilla
Mitarbeiter
@Don 08.08.2012, 23:50 Uhr
Ich brachte das Beispiel mit den Sprechern und meinte, dass es fast auf alles die Gegenargumente gibt. (Auch Grafik wäre so ein Punkt)

Zum anderen denke ich, haben wir einfach verschiedene Ansichten und wir könnten noch weiter diskutieren und kämen nicht weiter. Jedem seine Meinung, ist glaueb ich das beste.

Zu deinen Aussagen über die IT:
Gemäss dem Livechat hier im Forum hat Jessica Merizan bestätigt, dass man mit dem EC die Enden genauer erklären wollte, wie sie gemeint sind und bewusst nicht die IT als falsch hinstellen wollte. Man wollte beim Ende auch Dinge offen lassen, die sich dann jeder Spieler selber mit seiner Fantasie beenden kann, damit auch jeder sein persönliches Ende mit der Serie hat. Darum sind Teile der IT auch mit dem EC noch möglich. Einzelne davon sind aber unter Umständen durch den EC auch nicht mehr möglich.
DonAlejandroDraper
@Butzilla 09.08.2012, 00:13 Uhr
Okay. Das mit dem Livechat ist mir neu, darum danke sehr.
Butzilla
Mitarbeiter
Livechat 09.08.2012, 08:49 Uhr
Hier kannst du den Chatlog nachlesen:
http://www.masseffect-universe.de/livechat_d.html

Je nach dem den Originaltext auf englisch oder die Übersetzung.

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