Mass Effect 4: Entwicklung in Montreal und Frostbite Engine (Update)

(Mass Effect Andromeda)
vom 12.11.2012, 20:22 Uhr

Nachdem wir vor kurzem erst von Casey Hudson erfahren haben, dass die Arbeiten an einem neuen Mass Effect bereits in vollem Gange sind, gibt es nun bereits neue Informationen, die etwas mehr ins Detail gehen. Allerdings kratzen wir wohl nur an der Oberfläche dessen, was uns in Zukunft noch erwarten wird, doch das ist sicher besser als gar nichts. Es beginnt damit, dass Yanick Roy, seines Zeichens Direktor von Bioware Montreal, in einem Blogbeitrag erklärt von wem das neue Mass Effect entwickelt wird und welche Engine es nutzen wird.


Der Blogeintrag beginnt mit einer kurzen Vorstellung von Yanick. Er erzählt, wie er zu den Videospielen kam und schließlich bei der Firma landete, die sich für seine Lieblingsspiele verantwortlich zeigte: Bioware. Dort - im Januar 2006 - nahm er schließlich seine Arbeit auf und arbeitete als Senior Development Director wesentlich an wichtigen Teilen der mass Effect - Spiele mit. Letztlich war er der Glückliche, der im Sommer 2009 die Leitung des neuen Teams in Montreal übernehmen durfte und es Stück für Stück aufbaute. Der in knapp 2 Wochen erscheinende DLC für Mass Effect 3 ist übrigens auch im Studio in Montreal entstanden.

Und wir werden in Zukunft mehr von dort zu sehen bekommen, denn Mass Effect 4 (solange wollen wir es nennen, bis wir es besser wissen) wird von den Jungs und Mädels in Montreal entwickelt werden. Zwar wird dies natürlich in enger Zusammenarbeit mit dem Studio Edmonton geschehen und Casey Hudson ist weiterhin als Executive Producer tätig. Viel so sagt Yanick, kann er uns im Moment noch nicht erzählen, aber immerhin, dass Mass Effect 4 auf die "Frostbite" Engine inklusive einiger Verbesserungen, die auch in Dragon Age 3 zum Einsatz kommen sollen, setzen wird. Die Engine "Frostbite" wird beispielsweise auch in Battlefield 3 genutzt.

Weiter führt Yanick aus, dass man mit dem Erbe der vorherigen 3 Spiele und dem Abschluss dieser sehr respektvoll und besonnen umgehen wird. Zwar erkundet das Team in Montreal neue Wege, sowohl hinsichtlich des Gameplays als auch der Story, aber wir dürfen auch in Zukunft ein Mass Effect erwarten, das auf dem Fundament der bisherigen Spiele aufbauen wird. Dazu gehören natürlich die vielen Alien-Rassen, eine riesige erkundbare Galaxie sowie eine filmreife inszenierte Story. Letztlich deutet Yanick aber an, dass wir auf weitere Details noch eine ganze Weile warten werden müssen. Wie schmeckt euch das? Was erwartet ihr euch von Mass Effect 4?

Update: Es handelt sich bei der zum Einsatz kommenden Engine natürlich um Frosbite 2!

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geschrieben von noni | Kommentare (29)

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Eure Kommentare

Snake Snake
Version 12.11.2012, 21:23 Uhr
welche version der frostbite engine wird da genommen die erste zweite oder wenns die bis dahin schon gibt duie dritte ?
erfreuter leser
Gut so! 13.11.2012, 00:32 Uhr
Es ist gut, wenn sich Bioware in der Frage ruhig etwas Zeit lässt. A und O sind eine gute Story. Die Frostbite Engine als Basis klingt auch seh vernünftig. Wenn sie in Sachen Gameplay und weitere Anregungen auf die Beiträge der Communitiy achten, kann wenig schiefgehen, Feedback gibt es ja genug.
DonAlejandroDraper
Die Frage ist was ich erwarten kann... 13.11.2012, 02:00 Uhr
Ich sag' nur so viel.

Alleine die Tatsache, dass Bioware/EA uns Spielern nicht die Möglichkeit gegeben hat auf das Ende Einfluss zu nehmen ist es mir egal was diese "weitere Story" so mit sich führt, weil sie "am Ende" ohnehin ausgelöscht wird.

Es wird sehr schwierig mich für den Hype eines neuen Teils zu gewinnen und ich denke mal, dass viele alte Hasen ebenso denken werden. Die Macher haben jetzt ein neues Publikum.
...

Sie haben mit dem Ende von Mass Effect 3 das Universum zerstört.
Hätte Star Wars die Sith ausgerottet, wäre die Saga vorbei, wwären die Jedi ausgerottet worden, ebenso.

Mass Effect hat einen Großteil derer ausgelöscht, die "Mass Effect" zu dem machte, was es ist.

Ein Spiel, welches damit begonnen hat den Spieler selber denken zu lassen und entscheiden zu lassen "wer oder was in seiner eigenen gedachten Geschichte lebt" sollte ein solches Ende nicht schreiben.

Mass Effect ist tot.

Weitere Storys sind nicht von Belangen.

Ich bin auf Dragon Age gespannt.

Auf weitere Ideen. Mass Effect... eher weniger... beiläufig, Randthema.
DonAlejandroDraper
Nachtrag: Mass Effect ist tot 13.11.2012, 02:06 Uhr
Sofern von offizieller Seite nicht zurückgezogen wird:

Dass die Indoktrinationstheorie unmöglich ist
und
Bis nicht andere Wege auf offiziellem Wege in das Spiel gebaut werden.
So wie es sich jetzt beschreibt und die Gedanken der Fans regelrecht ausmärtzt und es schon Fandmade Mods braucht um ein wohliges Gefühl zu haben, wenn eine Geschichte abgeschlossen wird (alleine schon abgeschlossen...)
Wenn das nicht ein Ende findet, wenn Bioware Mass Effect mit IDEEN anreichert und es wieder öffnet, dann bleibt es tot.

Die Grundaussage meiner Beiträge ist, dass Mass Effect sich selber ausmanövriert hat und das offiziell zugeben muss. Wenn das nur weiterhin inofiziell geschieht, werde ich nicht keine weiteren Gedanken und Ideen an dieses Universum verschwenden.
DADraper
Zu viele Verneinungen... 13.11.2012, 02:09 Uhr
ich glaube meine Grundaussage ist angekommen oder? Meine Güte habe ich mich oft verschrieben -.-
jimmartens
ME 4: Es ist nicht aller Tage ... oder doch? 13.11.2012, 11:52 Uhr
Meiner Meinung nach kommt es weniger auf die Engine an oder das Genre als dass man von Anfang an klare Kante zeigt. Ich habe nichts dagegen, wenn Shooter im ME-Uni erscheinen (man schaue sich die zig Genres in StarWars an), aber ein solcher sollte dann nicht als RPG verkauft werden.

Andersherum sollte ein RPG ein wirkliches RPG sein und nicht nur den Namen tragen. Auf jeden Fall muss ME (4) folgende Punkte erfüllen, damit es erwägenswert ist:
- Interaktion mit den Charakteren auf persönlicher Ebene (außerhalb von gescripteten Storymissionen)
- Verzweigungen in Story abhängig von den Entscheidungen (teilweise ganze Storylinien)
- Skillsystem mit Nicht-Kampf-Fähigkeiten (z. B. Überreden, Feilschen, etc.; ein wenig wie KotoR 1 und 2), die Einfluss haben auf Dialoge und Storymöglichkeiten
- mehr friedliche Lösungen durch geschickte Diplomatie möglich
- ordentliches Rufsystem (kein stupides gut/böse) oder gar keines
- differenzierte Antwortmöglichkeiten
- keine Autodialoge
- Wissensmanagement (Spieler weiß soviel wie gespielte Person; erlernen von Wissen durch lesen von Datapads, etc. schaltet neue Dialogoptionen und Lösungsmöglichkeiten frei)
- friedliche Gebiete, die häufiger besucht werden können und mehr bieten als Handel
- evtl. Craftingsystem
- glaubhafte Romanzen (keine Klischees)
- keine Logiklücken àla Arrival
- keine "herausgeschnittenen" (zumindest gefühlt) Inhalte
Tavalero
Sehr skeptisch! 13.11.2012, 14:55 Uhr
@DonAlejandroDraper

Sehe ich genau so.

@jimmartens

Deine Vorschläge hören sich sehr interessant an. Besonders das Wissensmanegement.
Y2andy
Mehr ME 13.11.2012, 17:13 Uhr
Also ich verstehe den Frust der Leute nicht. ME biete doch weit mehr Entscheidungsfreiheit als die meisten anderen Spiele. Und natürlich kann es keine Gewaltigen Auswirkungen haben, sonst müssten die ja für jeden Spieler ein anderes Mass effect entwickeln. Also ich kenne kein anderes Spiel in dem DU entscheidest ob eine ganze Rasse ausgelöscht wird. Die meisten haben einfach ihre Anforderungen zu hoch geschraubt. Nur weil ihr geträumt habt das man wirklich alles am Ende entscheidet und sonst was passiert wird es doch nicht auch so kommen. Es gibt Spiele ohne solche Freiheiten und mit nicht mal 3 verschiedenen Enden. Vergleicht mal ME3 nicht mit ME 1 und 2 sondern die ME-Reihe mit anderen Spielen. Was da an Story, Gefühl und Charakteren geboten wird ist absolut einmalig. Die meisten neuern Spiele kommen da um längen nicht ran. Freut euch doch lieber über das was ihr an ME habt. Hätte man mehr daraus machen können? Ja. Stört mich das? Nein, denn Mass effect ist trotz dem das beste Spiel der letzten Jahre.
noni noni
@Y2andy 13.11.2012, 17:53 Uhr
Ich muss dir zustimmen. Zwar ist längst nicht alles perfekt, aber es hätte uns wirklich wesentlich schlimmer treffen können ugly
DonAlejandroDraper
Mass Effect mit anderen Spielen vergleichen 13.11.2012, 19:03 Uhr
Mass Effect 1 erwischt mich unverhofft. Also totaler Xbox Leihe, der kaum Storyspiele kennt und zuvor nur Nintendo gedaddeld hat. Zwar kannte ich viele Filme und Spiele wie Heroes für den PC, aber mit Mass Effect 1 habe ich etwas neues für mich entdeckt.

Das Spiel hat mir eine Galaxie an Entscheidungen geboten, Versprechungen, die im 2. Teil bedürftig, aber zumindest berücksichtigt wurden.
Im 3. Teil wird dir klar, dass sie ihre eigene Show abziehen, so als wenn du ein Haus kaufst und irgendwann feststellst, dass es in den Ecken schimmelt.

Mass Effect 1 und der an sich Storyschwache, aber emotional-starke Übergangsteil Mass Effect 2 haben MIR und MEINEM CHARAKTER am ENDE eine Entscheidung offen gelassen, die grundlegend anders war.

Nicht nur im Duktus was passiert ist, sondern auch in der Moral:

Rette ich den Rat? Lasse ich ihn sterben? Bin ich so, wie der Rat am Anfang zu mir war, oder stehe ich über den Dingen?
--> Eine Frage, die auf sämtliche Lagen des Lebens treffen, steht man drüber, oder ist man genauso "feige"?

Mass Effect 2: Benutze ich die Kollektorentechnologie um den Reapern eventuell einen Schritt voraus zu sein?
Oder gehe ich "Legions" Weisheit nach "Technologie ist keine gerade Linie, wer den Weg eines anderen annimmt, macht sich blind für Alternativen."?
Also benutze ich diese Basis und mache mich blind Alternativen, oder gehe ich das Risiko ein und vernichte sie. Die Reaper können sie nicht zurückerobern, ich brauche keine Angst vor eventuellen Indoktrinationen zu haben und ich öffne meine Augen für andere Möglichkeiten.

Eine grundlegende Entscheidung, "gut" oder "böse".

Hinzukommt die "Nebenentscheidung" - wie setze ich mein Team ein? Überleben alle? Bin ich dumm und schicke nen Techniker, die biotische Spähre aufrecht zu halten und einen Biotiker um technische Aufgaben zu verrichten? Schicke ich jemanden, der sich des Schleichens gut auskennt, oder schicke ich einen Alleingänger um die alte Crew zurpck zu schaffen?

Löse ich den Twist mit Wrex aus Mass Effect 1? Entscheide ich mich für Kaidan oder Ashley...

Alles ist in Mass Effect 3 egal.

Mass Effect 3 baut sich so sensationell auf, es gibt so viel Hoffnung auf ein glorreiches Ende, die Erwarunten werden so hochgeschraubt, dir wird mehr und mehr bewusst, dass du etwas verändern kannst und ... dann das?

Entscheide dich zwischen A... A oder... hey... oder A woooow.
Welch eine Vielfalt.
Opfere ich Shepard, opfere ich Shepard, oder opfere ich Shepard, bzw. lasse meine Crew mich nicht aus dem Tiegel holen ergo Opfern...

Die Crew die mit mir all dies durchgemacht hat und mich niemals im Stich lassen würde, lässt mich auf einmal im Stich?
Das ergibt hinten und vorne keinen Sinn.

Mass Effect 3 hat zum Ende hin einfach einen Weg eingeschlagen, der Mass Effect 2 und 1 ignoriert.
Mit dieser Entscheidung hat sich Mass Effect 3 selber ausmanövriert, Selbstmord. Exitus.

Ich verstehe nicht, warum das nich wenigstens im Ansatz ankommt:

E N T S C H E I D U N G S V I E L F A L T

Wenn sie sich jetzt schon denken, dass sie die Saga beendet haben, warum nicht ein Ende einbauen, welches die ganze Scheiße löst?
Etwas was dem moralischem Twist gleich kommt?

Ich fasse zusammen:
In Mass Effect 1 konnte ich mich entscheiden ein Held oder ein Anti-Held zu sein.
In Mass Effect 2 konnte ich mich entscheiden ein Held oder ein Anti-Held zu sein.
In Mass Effect 3 konnte ich mich nicht entscheiden.

Wo ist der Fehler?

Nun der Vergleich mit anderen Spielen.
Ein Vergleich gestaltet sich äußerst schwierig, weil ein Vergleich nicht fair ist, wenn ich Dead Space 1 nehme. Es bedarf einer weiteren Trilogie.
Nehmen wir doch mal die Filme Star Wars. Sie lassen die Möglichkeit, dass es noch Sith gibt. Sie lassen ebenso die Möglichkeit, dass es noch Jedi gibt.

Nehmen wir X-Men - der letzte Widerstand (Achtung Spoiler). Die "Giftspritze" machte die Runde und beraubte Magneto seiner Fähigkeiten. Am Ende des Abspanns sah man ihn Schach spielen, er versuchte die Schachfigur zu mit seiner Macht zu heben... und schaffte es...
Seine Kräfte schlummern also noch irgendwo... ein Cliffhanger, man kann nun spekulieren.

Immer wenn in Filmen nicht gezeigt wird wie jemand stirbt, kann der Zuschauer sich etwas zurechtmalen. Cliffhanger.

Die offizielle Stellungnahme zu Mass Effect 3 und die bestehenden Enden märzen diese Art von Gedanken aus und das ist das was uns so ein ungutes Gefühl beschert.

Dead Space 1: Ich habe selber zu gucken, wie ich meine Munition einspare, wann ich einer geöffneten Tür nachsehe, ob sich jemand dort hinter verbirgt. Es wird nicht so krass mit meinen Erwartungen gespielt. Es wird nicht etwas aufgebaut, was dann keinen Sinn ergibt.
Es würde beispielsweise keinen Sinn ergeben, wenn ich immmmer aufpasse und jeden Fahrstuhl im Blick halte, wenn dann auf einmal eine Videosequenz kommt, wo genau das passiert: Ein Fahrstuhl wird nicht angesehen, es steht ein Monster drauf und killt dich.

SO UNLOGISCH ist Mass Effect 3. Es wird außer Acht gelassen was du vorher getan hast, wie du gespielt hast, wie du dich verhalten hast, die Erwartungen zeigten dir einen Helden der alles retten kann.

Vielmehr noch: Das Spiel zeigte dir einen Unterschied wie DU DICH ALS SPIELER fühlst wenn du alles retten könntest, dich aber dagegen entscheidest und alles zerstörst.... das machte Mass Effect aus. Du warst der, der entscheidet, ob jemand überlebt oder nicht und Mass Effect 3 nimmt dir diese Entscheidung und Erwartungshaltung einfach ab.

Es muss nicht auf jedes Detail eingegangen werden, wahrhaftig nicht, es muss nur eine Entscheidungsfreiheit gewährt werden, die die anderen Spiele ausmachte.
Das Ende von Mass Effect 3 ist schlicht und ergreifend frech, dem Spieler gegenüber. Ich hatte tragische Momente, aber ich hatte nicht EIN FUCKING EINFACHES MAL die Gelegenheit eine schwierige Entscheidung zu treffen. Mordin hat sich seinen Weg selber ausgesucht, es war tragisch, allemal, aber ich musste mich nicht entscheiden, ob es Mordin macht... oder lieber der farblose James... und vermutlich dann auch noch scheitert...

Der Spieler wurde mit Mass Effect 3 übergangen. Mass Effect 3 ist es nicht wert Mass Effect 3 genannt zu werden, weil er nicht mehr wie Mass Effect 1 und 2 tickt. Die Erzählweise ist eine ganz andere.
Das stört dich nicht "Y2andy"?!

Es stört dich nicht, dass Mass Effect 3 nicht mehr so ist wie Mass Effect 1 und 2?
Es stört dich nicht, dass die Entwickler dir die Entscheidungen die du seit 2 Teilen treffen musstest abnehmen und du dir eigentlich nur noch einen Hollywoodstreifen ansiehst?
Wow.

Soviel Teilnahmslosigkeit wünsche ich mir auch manchmal. Ey... sorry für den Seitenhieb, aber Mass Effect 3 ist eine Frechheit.

------ Wenn nicht offiziell eine weitere Möglichkeit etabliert wird und zwar die der Indoktrinationstheorie.

Mass Effect weiter mit anderen Spielen vergleichen:

Ich bin mal gespannt wie Bioshock 3 wird. Ob es hier noch immer das gute alte böse Feeling gibt, oder ob es auch ein Hollywoodstreifen wird.
Ich bin sehr auf Dragon Age 3 gespannt, ob es hier ebenfalls nurnoch ein Ende gibt, ein riesengroßes Drama und keine Entscheidung mehr.

Bei Dragon Age 1 gabs soooo viele Wege, dabei ging es im Hintergrund nur um die Grundaussage. Die Welt zu etablieren und den Twist zwischen Magiern und Nicht-Magiern anzureißen. Genau wie bei Dragon Age 2 - die Grundaussage bleibt unverfälscht, der Twist, wie du dich im Eigentlichen auch entscheidest.

Mass Effect 3 hat das nicht geschafft. Die Grundidee der Entscheidungsfreiheit ist auf der Strecke geblieben, weil sie sich nur noch an die Story klammerten und unbedingt ein riesengroßes Drama draus zu machen.

Möchtest du mehr lesen? Mehr "Vergleiche"?

Batman Arkham Asylum. + Arkham City.

Es gibt so viele Mysterien und Interpretationen jener Comichelden, sie haben nicht einen einzigen Fehler in diesen beiden Spielen gemacht. Sie sind so mysteriös und durchdacht und durchtrieben, wie sie nur sein können. Sie bleiben sich und den Fans treu.

Halo gaukelt dir nicht vor Entscheidungen treffen zu können. Du rusht durch die Story wie sie dir halt aufgetischt wird, du hast kontinuierliche Entescheidungsfreiheit bei deiner Waffenwahl.
Halo ist sich über viiiiiiiele Teile stets treu geblieben.

Mass Effect hats nicht geschafft. Mass Effect 3 ist Teil 1 und 2 nicht treu geblieben.

Das ist der Punkt.

Untreue ;)
Nachdenklich
@ Draper - halblang! 14.11.2012, 00:56 Uhr
Ich würd mich nicht so reinversteigen in das kleinklein. Das artet in ein reines bashing aus und wird zunehmend unsachlich!

Ich kann jetzt nicht zu allen Punkten was schreiben, dennoch:

Das Ende ist dikussionswürdig, okay. Jeder hätte gern Shepard überleben lassen, aber: ein mass Effect 10 mit Shepard im Rollstuhl wünscht sich auch keiner. Dass es jeden schmerzt, wenn Shepard nich tüberlebt, zeigt, dass sich jeder mit der Figur indentifizieren kann und das Spiel emotional mitgerissen hat. Ich finds okay, dass es in Me4 kein Shepard mehr geeb wird.

Dass du in ME3 nicht auf Antiheld oder Böse machen kannst hat Bioware auch vor der Veröffentlichung gesagt.
Rat retten, Kollektorenbasis zerst. oder erhalten - da klappts das mit der Moral noch. Universum retten oder Universum nicht retten - klappt nicht; Shepard kann nur das Universum retten oder dabei scheitern, aber es würde nicht passen, wenn er nach dem Motto handelt: ich hab kein Bock mehr, sollen die Reaper doch gewinnen.

Die 2 wichtigsten Entsch. sind bei ME3 die betr. der Geth und der Genopahge. Ob die 3 Enden als große oder kleine Entsch. gewertet werden - da hat wohl noch in 10 Jahren jeder eine Meinung dazu. Wenn du wie in Me3 Handlungsstränge ABSCHLIESSEN musst, kannst du nicht noch tausendmal ein neuen Handlungszweig aufmachen.

zu Wrex: das wirkt sich sehr wohl aus, es macht ein deutlichen Unterschied ob du sich mit Wreav oder Wrex rumschlagen musst, wenn du die Genophage sabotierst, bekommt nur Wrex es raus und versucht dich zu killen, Wreav ist zu blöd dafür.

Die Kritik, dass Bioware sich nicht treu geblieben ist in Teil 3 teile ich nicht, es wird immer von Spiel zu spiel versucht, das Game weiter zu entwickeln. Der RPG fan findet es zu Shooterlastig, dem nächsten sind die Romanzen zu oberflächlich etc....aber: man sollte auch die vielen Dinge und kleinen Dinge sehen, die an Feedback aufgenommen worden. Ich finde, dass neben den Kritikpunkten viel Positives zu Unrecht verdrängt wird.
Der Preis für eine Große Zielgruppe, die das Spiel kauft, ist, dass man es nicht allen recht machen kann. Es wird auch nie das perfekte Spiel geben. Ohne große Zielgruppe lassen sich AAA-Titel aber nicht finanzieren. So einfach ist die Rechnung.

Bioware hat sich der Kritik angenommen und den EC gebracht, im Omega DLC werden wir weibl. Turianer - ein Wunsch der Communitiy - sehen, das ist ok so.

Du wirst nie erleben, dass Bioware sich hinstellt und sagt: liebe Fans , wir sind Müll, wir haben totalen mist erschaffen und geben euch euer Geld zurück und sind überhaupt ein furchtbar schlechter Entwickler. Kein vernünftiger Mensch macht das.
Svodos
Abwarten 14.11.2012, 10:59 Uhr
Ich finde es gut das sie die Frostbite 2 Engine benutzen wollen denn die ist wirklich hammer. Ich hoffe nur das es nicht wieder soein 1,5 Jahre Spiel wird und das Mr.Hudson nicht wieder in der Story rumfuscht. ugly

Der Omega DLC wird zeigen was wir von dem Team erwarten können ;)
Butzilla
Mitarbeiter
gespannt 14.11.2012, 11:14 Uhr
Also ich bin erstmal in freudiger Vorerwartung. Aufgrund der Aussagen scheint ja so oder so noch sehr wenig fest zu stehen und daher wird das sicherlich noch etwas dauern, bis wir konkretere Infos erhalten.

Der Wechsel auf die Frostbite Engine finde ich interessant. Wenn ich sehe was man da mit einem Battlefield 3 an Grafik herausholen konnte, stimmt mich das zuversichtlich.

Indes habe ich keine Angst, dass da nicht ein gutes Spiel kommt und warte auch erstmal ab.
DonAlejandroDraper
@Nachdenklich: Endlich jemand mit Schreibwillen 14.11.2012, 11:59 Uhr
@Nachdenklich – endlich jemand der eine Meinung vertritt und diskussionsbereit ist

Das stimmt, ich kann mich wirklich in das Thema hineinsteigern und es wirkt unsachlich. Ich gebe mir Mühe wieder sachlicher zu bleiben und betone mal die andere Seite der Medaille, die ich auch sehe. Wenn ich nicht gerade über die eventuellen Fehler im Spiel nachdenke und ich nicht jemanden höre, der sagt, es sei fehlerfrei, dann rede ich gerne wie folgt über das Spiel:

Kurz: 98% vom Spiel sind absolute Spitzenklasse!!

Lang: Mir hat es sehr großen Spaß gemacht, jeden einzelnen Schritt zu gehen. Mass Effect 3 legt seinen Wert, seinen Blickpunkt auf die Emotionale Ebene, wie geht es Shepard diesmal. Er war die ganze Zeit Held und Anti-Held und jetzt... jetzt darf er nicht zerbrechen. Vieles findet in Mass Effect 3 ein Ende, eine Lösung. Es entstehen Pakte, Diplomatien, es werden Krankheiten geheilt etc.
Der Spieler kann sich jetzt kaum noch entscheiden, weil es jetzt um Lösungen geht, die aus den Entscheidungen resultieren. Im Grunde ein recht simpler Gedanke. Den man vielleicht nicht so einfach wahrhaben möchte, weil es zuvor immer anders gewesen ist. Ich hatte immer die Möglichkeit nach links oder nach rechts zu gehen. In Mass Effect 3 führe ich jene Entscheidung aus und kann eigentlich nur noch sagen, ob ich dabei lächle oder nicht.
Von dieser Sichtweise ist das nach zu vollziehen.
Das Spiel ist durch die Bank weg geil inszeniert. Macht so einen riesengroßen Spaß. Kalros wird etabliert, ein wahnsinns Tier! Erinnert an den Thorianer, es gibt mit Sicherheit noch mehr solcher außergewöhnlichen Bestien/Kreaturen.

Wenn ich deinen Beitrag berücksichtige und ehrlich zu mir selbst bin, wirke ich schnell überzeugt, wenn ich sage: Ja stimmt, Bioware ist sich treu geblieben.
98% lang.
Das Ende bleibt einfach Murks.
Denn das Ende zeigt genau das: Keine Antwort. Eine Pseudoantwort. In jedem Film, wenn ein Bösewicht der ist, der 3 Minuten vom Film hat, denkst du dir nur „WTF“. Es macht keinen Spaß wenn Leute „vernichtet“ werden, wenn man sie nicht kennt und keinen Bezug dazu hat. Filmbeispiel: War. Jet Li und Jason Statham, bzw. Li VS Statham. Cooler Ansatz, aber es werden da ein Haufen Leute verprügelt, von Personen deren Geschichte du nicht kennst, es werden Leute verprügelt die einfach eine Komparsenrolle hatten und nicht den Hauch eines Hintergrunds oder einer Motivation... dieser Film ist mir so egal, wie n umkippender Sack reis. Der nicht einmal ausläuft, sondern gut zugebunden ist und ruhig liegen bleiben kann.

Auf einmal taucht in Mass Effect 3 dieses Sternenkind auf. WTF!!??

Das Größte was mich stört ist, dass die Indoktrinationstheorie geleugnet wird. Dass der Extended Cut Fehler einbaut. Die Crew würde wahrhaftig nicht so einfach fliehen. Sie würde irgendwie versuchen Shepard zurückzugewinnen.
Dieser neue Mod, der hier im Forum herumkursiert, zeigt prima und jetzt komts:

---Wie es hätte aussehen können.---

Schauen wir mal auf Mass Effect 2. Spielt es da irgendeine Rolle, ob der Rat lebt oder nicht?
Das Spiel verläuft wie es will. Schauen wir auf Mass Effect 3. Worin äußert sich das?
Entweder haste die Destiny Ascension, oder du hast „geschwächte“ Allianzschiffe.

Trotzdem hatte ich eine moralisch schwerwiegende Entscheidung. In beiden Teilen. Im darauffolgenden wird sie zwar nicht mehr richtig behandelt, aber sie hat mir im Spiel an sich eine interessante Selbstfrage gestellt – was würdest du tun?!

Teil 3 hat so etwas nicht. Das Ende hat weder einen Bossfight, noch eine Entscheidung, wo du an deine Moral gehst, du verlierst nichts, das ist ja das eigentliche Drama. Du hast nicht die Wahl zu sagen, wie sehr sich DEIN SHEPARD entwickelt hat.
Du kannst eben nicht sagen „mein Shepard ist so ein emotionales Wrack, er hat kein Bock mehr auf die Galaxie, alle haben ihm ständig nur in den Arsch kriechen wollen, die anderen standen ihm im Weg rum ICH BIN jetzt Reaper und vernichte euch alle!!“
Nö.
Mass Effect 3 – das Ende lässt dir keine einzige Wahl. Keine.

Lass uns über das Ende diskutieren, bring mich zu irgendeiner Vernunft, wenn du dazu eine hast, das Spiel an sich mag ich auch und ich nehme es zurück, dass es den anderen Teilen nicht treu geblieben ist. Manchmal bedarf es nur einen gut gemeinten Anstoß.

Tot ist Mass Effect allerdings schon. Weil das Universum nicht mehr die Möglichkeit hat klar zu existieren. Alle Entscheidungen die du in Mass Effect 4 treffen wirst, sind irrelevant, wenn sie synthetischen Ursprungs sind. Theoretisch könntest du dir ständig sagen „du, ich mag dich zwar, aberi n 2 Jahre tötet dich Shepard mit seiner Entscheidung die Reaper zu zerstören, versteh' ich auch nicht so recht, warum er dann am Ende überlebt....“

Ach weißte? Ich muss jetzt los, hab n Termin^^.

Shepard überlebt am Ende des Zerstörungsendes, die Indoktrinationstheorie greift und wird offiziell geleugnet und das ist der größte Fehler.
Hast du mal über die ID nachgedacht?
Ich meine richtig damit beschäftigt? Diese Elemente, die du aus dem Ende kennst, siehst du nirgendwo. Nur dort. Die ID greift sowas von.
Nachdenklich
dont worry 14.11.2012, 13:59 Uhr
Am besten wird sein Bioware legt eine Kanon fest, wie das bei Star Wars gemacht wird. Das lässt den Spielraum offen, in den Games auch Worstcase-szenarien mit viel Entscheidungsspielraum zu kreieren, macht es aber einfacher, in sich geschlossenen Fortsetzungen zu schaffen, die in das Universum passen.

Im EC werden glaube die Portale nicht mehr komplett zerstört sondern nur beschädigt; insofern bleibt das Türchen offen, dass das Massenportalsystem noch/ irgendwann wieder funktioniert.

Dein vorletzter Absatz setzt voraus, dass ME4 vor der Trilogie spielt, oder?

Die Reaper sind weg, gut, aber es lassen sich neue Bedrohungen schaffen, da gibt es viel Spielraum für die Storywriter.
Ich persönlich würde mich über eine Story erfreuen, wo es nicht gleich ums Universum geht sondern um kleine Konflikte - je besser die beteiligten Pers. vorgestellt werden können desto spannender lässt sich so eine Story erzählen.

ME ist nicht tot, don't worry, eine eierlegende wollmilchsau schlachtet man nicht.

zur ID: ja, hab ich. Ist genau wie die 7(?)teilige ALternativEndenStory die hier veröffentlicht wurde eine Möglichkeit für ein Ende, die auch gut passen würden.
Letztendlich musst du aber mit dem Ende leben, was Bioware anbietet. Es lässt sich für alles Pro und Contra finden.
Y2andy
@Draper 14.11.2012, 17:45 Uhr
Ich kann mich also nicht entscheiden ob die Kroganer für immer die Genophage in sich tragen? Ich kann mich nicht entscheiden ob die Geth oder die Quarianer sterben bzw keiner von beiden? Ich kann mich nicht in etlichen Szenen entscheiden ob meine Crew stirbt oder nicht?

Und natürlich sind die enden anders! Es macht ja wohl einen unterschied ob ich alles Leben und Anorganisches Leben angleiche (Synthese) und ewigen Frieden zwischen beiden schaffe oder ob ich auf "Nummer Sicher" gehe und einfach alle Vernichte. Und die Unlogik die von den Leuten in das Ende interpretiert wird ist totaler Blödsinn. Denk doch mal nach. Warum sollte die Crew in den Sicheren Tod fliegen wenn Shepard vorher extra sagt kommt nicht zurück. Würdest du dich für jemanden Opfern von dem du nicht weist ob er noch lebt, er sagt du sollst nicht kommen und sich vor die gerade eine Merkwürdige Energiewand aufbaut die dich eventuell killt. Würdest du also Joker das Schicksal der gesamten Mannschaft aufs Spiel setzten?! Und Gerade das du nicht entscheiden kannst ob du ein Held oder Anti-Held bist ist Großartig. Es soll zeigen das es im Leben nicht immer nur Schwarz und Weiß gibt. Es geht darum zu tun was getan werden muss. Leute sterben zu lassen um andere zu retten.
Und willst du wirklich am Ende von ME3 (dem ENDE der ME-Reihe) einen Cliffhanger?! Was meinst du was dann los gewesen wäre?!

Und natürlich machen deine Entscheidungen einen Unterschied. Rette ich Ashley oder Kaidan? Kein Unterschied? Kommen im 3.Teil denn beide vor oder wie? Was hast du denn gedacht? Hätten die wirklich jede Entscheidung so wichtig gemacht hätten die wirklich für jeden Fan ein anderes ME3 machen müssen. Deine Anforderungen waren einfach zu lächerlich hoch...

Zähl ruhig andere Spiele auf, aber letztendlich gibt es keine Trilogie die dir solche Entscheidungen anbietet wie ME. Wenn du meinst kannst du ja gerne Bioware nen Brief schreiben das du gern ein eigenes ME nur für dich hättest in dem deine Entscheidungen auch zählen, aber dann wundere dich bitte nicht wenn das Spiel etwas teurer wird als du es gewohnt bist...ugly
Tavalero
-- 14.11.2012, 18:36 Uhr
@Y2andy

Einst hast du leider nicht verstanden. Es macht für ME3 keinen Unterschied, ob Kaidan oder Ashley da ist. Die Mission verläuft immer gleich, und auf das weitere Spiel hat es auch keinen Einfluss, und dass ist das Problem.
Snake Snake
MP 14.11.2012, 19:44 Uhr
kommen jetzt keine neuen charaktere mehr jeden mittwoch ??
Y2andy
@Tavalero 14.11.2012, 21:53 Uhr
und Trotz dem ist es mehr als alle anderen bisher gemacht haben(ausser Dragon Age)
Tavalero
-- 14.11.2012, 22:40 Uhr
@Y2andy

Das Problem ist, BW redet viel, sagt aber leider nichts. (Das ist jetzt im übertragenden Sinn gemeint.)

BW macht zwar viel in Mass Effect rein, das stimmt, aber leider nur oberflächlich. Da ist mir The Witcher schon lieber. Die machen es besser.
DonAlejandroDraper
viel zu viel über das alte Thema - Entscheidungsvielfalt 15.11.2012, 01:50 Uhr
@Y2andy:
Jetzt verstehe ich deinen Namen erst. Find' ich cool :) „Why too Andy“ „Why to Andy“ die 2 ist spielerisch vielfältig, das Y könnte für ganz viel stehen und steht auch für eine Frage, der Name Andy wohl für deinen Namen... wie auch immer, das ist nebensächlich, ich gehe mal auf deinen Beitrag ein. Cooler Name.

In Mass Effect 1 und 2 hast du Vorbereitungen getroffen, für Entscheidungen, die in Mass Effect 3 getroffen werden. Genophage – Geth Konflikt. Das zweifel ich ja gar nicht an, ich berichtigte mich ja bereits, dass es großartige Momente gibt, auch der Entscheidungsfreiheit. Ich fühlte mich wahrhaftig „Shepard-Like“ als ich den Geth Konflikt lösen konnte, so dass alle glücklich waren und keine Angriff gestartet wurde, dass Legion nicht bluten musste, sich halt nur opfern, alles war perfekt, ich habs total hinbekommen.
Das fehlt mir aber am Ende. Das Gefühl von „ich habe alles hinbekommen“.

Es ist NULL Aufwand, natürlich ist es ein geringer Aufwand, aber vom Ding her ist es keine Anforderung an das Spiel zu sagen „ich möchte Ende D, damit Ende ABC schwieriger zu tragen kommen. Ich frage dich Y2andy!
Dich ganz speziell noch einmal:

------- Wenn du dich entscheiden müsstest, zwischen einer von deinen 3 Töchtern. Nimmst du Tochter A, die immer frech ist, sich aber bestimmt im späteren Leben gut durchsetzen kann, nimmst du Tochter B, die immer lieb ist, aber höchst wahrscheinlich ausgenutzt wird, weil sie gemeinhin als naiv gilt, oder nimmst du Tochter C, die eine Mischung aus beiden ist?

---> Natürlich ist das eine Entsheidung. Aber es ist vom Duktus eine beschissen ähnliche Entscheidung. Ich möchte mich nicht für eine meiner Töchter entscheiden, ich will sie alle retten!!

Nun nehmen wir mal an, Bioware gibt mir die Möglichkeit D: Du rettest alle 3 Töchter, obwohl Tochter A dir immer mal ein paar Schwierigkeiten macht, du rettest sie alle, weil über diesen Dingen stehst.
Jetzt ---------------------- Jeeeheeeetzt^^ kommt die Moral des Spielers ins Spiel. Die Moral die Mass Effect bisher ausmachte und auszeichnete. Du kannst dich gegen Ende D entscheiden und nur eine deiner Töchter retten, du kannst sich sogar gegen alles wenden und keine deiner Töchter retten, frei nach dem Motto „ihr habt alle einen Fehler gemacht und seid meiner nicht würdig“.

Welcher Vater wäre zu so etwas im Stande?
Welcher Charakter, Spielecharakter würde so etwas erleben wollen? Wir befinden uns in einer Spielewelt und Mass Effect wirbt nahezu damit uns moralische Entscheidungen treffen zu lassen, andere Enden, andere Geschichtsstränge, weil wir es im echten Leben niemals so machen würden. Wir können einmal in eine andere Welt eintauchen und abgrundtief böse sein, wir können uns darin suhlen, so richtig richtig böse zu sein und uns alle am Arsch lecken lassen.

Ups... wenn das Ende nur nicht so wäre, wie es jetzt ist.

Bioware gibt uns eben nicht diese Möglichkeit.

Mit anderen Worten: Mit mehreren Entscheidungsmöglichkeiten am Ende, wäre dieses dramatische Ende noch viel viel dramatischer geworden.
Also ein Cliffhanger – der kein wirklicher Cliffhanger ist, aber für die eigene Interpretation, des eigenen Shepards, der eigenen Geschichte, von großem Wert ist, dieser Geschichtsstrang, lässt die Spieler mit der Welt in ihren Träumen weiter spielen. Weiter träumen, weiterleben. Man denkt darüber nach wieder durch die Galaxie zu reisen, auf der Suche nach etwas Neuem, nach etwas großem, einer neuen Gefahr.

Bioware hat diese Gedanken zerstört und ausgemertzt.

Ist meine Grundbotschaft bei dir angekommen Y2andy? Ich möchte dir sagen, dass die eigene Entscheidung, wofür Mass Effect im eigentlichen Sinne mal stand, viel dramattischer ist, rückwirkend für andere Entscheidungen.

Es ist mir in jeeeeedem Durchgang, so böse ich auch war, verdammt schwer gefallen den Rat in Mass Effect 1 zu opfern. Ich brachte es einfach nicht übers Herz. Ich konnte mit meinem supermegabösem Charakter auch nicht böse zu meiner Crew sein. Ich redete mir ein „Ich bin böse zu Außenstehenden, aber zu meinem Team muss ich nett sein, ich bin ja nicht dumm, ich will ja nicht scheitern.“
Genauso konnte ich Wrex nie hinrichten, der ist einfach zu cool, zu phänomenal.

Aber nur weil mir diese Entscheidungsfreiheit gegeben wurde, hat Wrex überhaupt einen solchen Stellenwert. Wenn es nie diese Möglichkeit gegeben hätte, zu wählen ob Wrex überlebt, oder nicht, dann hätte ich niemals eine so starke emotionale Bindung zu ihm aufbauen können.

Ich konnte in Mass Effect 3 wählen ihn zu hintergehen, das konnte ich einfach nicht und dann wackelt das Shuttle in dem Moment als ich ihm sagen wollte, dass ich ihn NICHT hintergehen werde. Eine wahnsinns gute Situation! Emotional hochwertig.

Das Ende verwährt mir diese Möglichkeiten. Das Ende... jedes dieser ABC Enden ist viel zu ähnlich. Es gibt keine Fallhöhe. Alles ist im selben Brei.
Alles auf der selben Seite. Der Grad ist zu schmal.

Die 3 Enden von Mass Effect 3 sind sich viel zu ähnlich, als dass es mir wirklich schwer fallen könnte, eines davon zu wählen, oder nicht zu wählen. Sie waren einfach alle 3 beschissen.

Nun frage ich dich:
Möchtest du Pisse trinken?
Scheiße fressen?
Oder doch liebe rektale Luftausstöße einatmen?

Alles im Fäkalbereich und alles Mist. Viel zu ähnlich.

Wie wäre es, wenn ich Pisse trinken könnte, saftige Steaks essen, oder Abgase riechen könnte? Ein Geruch der interessant, aber ungesund ist.

Pisse schmeckt nicht, denke ich mal^^, habs noch nicht ausprobiert, soll aber gesund sein. Steaks sind fuckin' awesome Steaks, Abgase sind ungesund, riechen aber irgendwie cool.

Das sind Entscheidungen. ;)

Nicht die Fäkalvariante, die ist sich viel zu ähnlich.

Mir machen die Enden einen zu geringen Unterschied, als dass ich Probleme hätte mich zu entscheiden.

Für mich gibt es nur eine richtige Lösung, die Zerstörung. Ich bin mit ihr nicht zufrieden, aber sie ist die einzig logische.
Um es noch und noch und noch einmal zu betonen, die anderen Enden haben einen anderen „Opfergedanken“, es passiert aber genau das Selbe.
Es passiert überall „Friede Freude Eierkuchen“ nur zu welchem Preis.
Nichtmal der Preis ist ein hoher.
Im Grunde passiert echt gar nichts.


Zu deiner Frage, ob ich einen Menschen den ich liebe retten würde, wenn ich mir nicht sicher wäre, ob er noch lebt?
Ja würde ich, weil ich weiß, dass dieser Jemand es wert ist, für den Fall, dass er noch lebt und er würde das Selbe für mich machen, was nur ein geringer Ansporn wäre, es selbst zu tun.

Das „Team Shepard“ hält zusammen. Es gibt während der ganzen Trilogie nicht einen Moment wo daran gezweifelt wird, am Ende auf einmal schon. Unlogisch.

Das Ende stinkt nach Fäkalien, ich muss diesen viiiiiel zu langen Beitrag endlich mal beenden.

---

The Witcher 2 habe ich mir eben gekauf, "eben"^^.. das wird die Tage mal ausprobiert. Ich bin sehr gespannt.
DonAlejandroDraper
@Multiplayer 15.11.2012, 01:59 Uhr
Für gewöhnlich bekomme ich immer sofort alle Charakterkarten... nervig...^^ aber dann habe ich halt sofort die Charaktere.

Was ich eigentlich sagen möchte: Die Asariinfiltratorin müsste auf alle Fälle noch kommen. Wenn die noch nicht da ist, jetzt weißt du, dass sie noch unterwegs ist und ein Drell Infiltrator ist auch noch unterwegs, soweit ich weiß.
Y2andy
@Draper 15.11.2012, 11:46 Uhr
1.Wie auch in ME interpretierst du einfach zu viel in meinen Namen. Ja mein name ist Andy. Aber das Y2A ist einfach eine Anlehnung an den WWE-Wrestler Chris Jericho der sich früher gerne Y2J nannte, was wiederum eine Anlehnung an Y2K(das Jahr 2000 oder Neues Millenium) ist. Ich hab diesen Nick schon ne Weile, seid der Zeit als ich mal Aktiv Wrestling geschaut habe :p
2. Aber es ist doch einfach unrealistisch wenn Bioware dir alle Freiheiten gibt. Im echten Leben kannst du doch auch nicht immer zwischen Perfekt und Totaler Mist wählen. Es soll gerade darum gehen das du nicht immer alle Retten kannst, es nicht nur Schwarz und weiß gibt und du Manchmal einfach das für dich beste und logische Ende nehmen musst. Da passt das mit den Töchtern sehr gut. Stell dir vor dein Haus brennt und du sollst deine Töchter retten. Da entscheide ich nicht wer mir am besten gefällt, sondern wer die besten Chancen hat und wie viele ich halt schaffe zu retten. Ich renne bestimmt nicht durch das ganze Haus an 3 anderen vorbei um meine Lieblingstochter zu retten...
Und genau so soll sich ME3 darstellen. Du kannst nicht alle retten, rette aber die die du retten kannst. Deswegen gibt es auch keine Schwarz-Weiß Entscheidungen. Jede Entscheidung hat gute und Schlechte Seiten, wie im echten Leben.
Und ich habe wiederum das Synthese-Ende gewählt weil es für mich das logische Ende ist. Du Rettest alle(Geth,EDI) und rettest sogar die Infos über die vergangenen Völker in den Reapern. Dazu gibt es den ewigen Frieden zwischen Organischen und Synthetischen. Warum sollte der Kataysator lügen? Er hat keinen Grund. Würde er Shep reinlegen wollen hätte er ihm einfach ein Märchen aufgetischt oder die anderen Möglichkeiten nicht erwähnt.
Wenn man VOR dem EC an die IT glaubte kann ich das verstehen. Aber nach dem Abspann im EC ist doch klar das Synthese die beste Entscheidung ist. Alle sind Glücklich, nur der Held muss sich dafür Opfern. Ein minimaler Verlust wenn man die Milliarden an Überlebenden betrachtet.
Außerdem warum sollte man das Synthese Ende als letztes Freischalten(GR-Level) wenn es dann doch ein schlechtes Ende wäre? Das wäre unlogisch. Also glaubt zumindest Bioware(genau wie ich) das das Synthese Ende das beste ist.
Alle sind glücklich,nur Shepard fehlt. Schwarz und Weiß.

Kennst du "John Maynard" von Theodor Fontane?

"Das Schiff geborsten. Das Feuer verschwelt.
Gerettet alle. Nur einer fehlt!"

Ich finde das passt ganz gut :D
DonAlejandroDraper
Schönes Zitat 15.11.2012, 13:13 Uhr
So funktioniert doch aber die IT. Dich glauben zu lassen, dass es richtig wäre. Die Fakten, die Bioware in offiziellen Stellungnahmen versucht zu widerlegen, sprechen dafür, dass die Zerstörung die Lösung ist, die Shepards Geist nicht benebeln.

Von dem Bilckpunkt aus gesehen, gebe ich dir Recht: Wenn es darum geht mir zu zeigen, dass man nicht alle retten kann, sind die Enden mehr oder weniger prima.

Mass Effect 3 hat nicht nur meine Erwartungen zu hoch geschraubt, weil ICH sie mir hoch geschraubt habe, sie haben damit geworben, offizielle Bekannmachungen gemacht, dass es viele verschiedene Enden gibt. 16, glaube ich hieß es.

Das ist einfach nur erbärmlich.

Dann sagen zu wollen, oder sich eventuell sogar auf deine Meinung zu legen: "Wir wollen euch zeigen, dass es nicht so viele Möglichkeiten gibt"
VS
"Es wird 16 verschiedene Möglichkeiten geben"

= And the Winner is.... oh, jemand der gar nicht teilgenommen. Hat: Ende ABC, die alle gleich sind! Glückwünsch!

Wenn mir Mass Effect 3 / Bioware also zeigen will, dass ich mich nicht entscheiden kann, dann finde ich kommt noch ein ganz anderer Fehler ins Spiel dazu.
Und zwar der angehobene Zeigefinger. Teil 1 und 2 laufen prima und dann kommt die Moralapostel, die das Ganze zu einem FSK 0 Titel machen soll, damit Spieler nicht denken, sie wären Superhelden, auf den Boden der Tatsachen zurückkommen und der erhobene Zeigefinger wird angehoben, es wird "DUDU" gesagt.

Ich hatte zurecht hohe Erwartungen und ich möchte es von dir bestätigt haben, dass du meine Variante verstehst, dass es mir um Vielfalt geht. Nicht um vielfältige Entscheidungsfreiheit an sich, sondern um die Entwicklung des Spiels. Diese Enden zeigen ganz eindeutig, dass es scheiß egal war wie du gespielt hast, du hättest der letzte Vollhorst sein und deine ganze Crew in Teil 2 verlieren können und kommst am Ende von Mass Effect genauso gut dabei weg, wie der Superheld schlechthin, das ist einfach kacke. Das ist schlecht umgesetzt.

Es hätte wie bei anderen Spielen viel mehr Möglichkeiten des Scheiterns geben müssen. Dieses Spiel ist zu einfach gestrickt. Der rote Faden zieht zu sehr seine eigene Spur. Er ist ein unzerstörbarer Faden, der auf dem Jahrmarkt vorgibt zerschossen zu werden, aber jeder der drauf schießt nicht merkt, dass er gar nicht unter Spannung steht und so elastisch wie der dort hängt jedem Schuss nachgibt und weiter hängen bleibt.

Wenn es am Ende die Möglichkeit gäbe mehr zu erreichen, dann wäre die Fallhöhe eine viel Größere und Mass Effect hätte die Versprechen gehalten und die moralische Entscheidung die Spieler treffen lassen.

Ich finde es viel viel viel spannender, wenn wir uns auf der Straße treffen und voneinander wissen, dass einer von uns die Galaxie gerettet hat und der andere sie auf dem Gewissen hat.

;) - der Gedanke - als Fallhöhe der eigenen moralischen Grenezen ist doch viel interessanter, als eine platte Linie. Die sich NIIIICHT verändert. Egal was du tust.

Bioware macht den Fehler ein festes Ende zu setzen, statt die Spieler entscheiden zu lassen, wie ihr Ende aussieht.
Y2andy
@Draper 15.11.2012, 17:47 Uhr
Natürlich Verstehe ich deine Standpunkt, finde ihn nur Unlogisch.;)
Die IT gibt es zwar,sie ist aber nicht wahr. Warum sollte sonst am Ende des Synthese-Endings ein so schöner Friedlicher abspann kommen, wenn Shepard doch schon tod ist?! Unlogisch!
Genauso sagst du ME1u2 waren anders... waren sie nicht. Denn den Rat zu retten war zwar gut, auf der anderen Seite mussten dafür viele Allianzmarines sterben. Die Kollektorenbasis: wenn du sie zerstörst sagen alle du hättest sie behalten sollen, zerstörst du sie nicht dann jammern alle das Cerberus sie hat. Und fast jedes mal wenn du in ME1u2 jemanden gekillt hast dann war es ein Verbrecher, bei dem du dann auf Nummer Sicher gegangen bist. Es sah bisher immer nur so aus als könntest du Entscheidungen treffen, weil du auf ME3 gewartet hast und dir dachtest das die Entscheidungen große Auswirkungen haben.

Und die 3 Enden sind natürlich Unterschiedlich, der Abspann an sich (vor allem im alten ende) sehen nur gleich aus. Hier kommt aber die von dir so oft angesprochene Interpretation und Fantasie ins Spiel. Dir kann es gerne um Vielfalt gehen und ja Bioware hat viel Blödsinn gelabert aber es ist doch immer noch mehr als in jedem anderen Spiel. Ja klar in einem Einteiler kann jeder Entscheidungen einbauen, aber in einer Trilogie hat das noch nie einer so hinbekommen wie Bioware. Freu dich doch einfach über so ein tolles Spiel und sieh dir die verschiedenen Enden(EC) noch einmal auf Youtube an und du merkst das der Grundgedanke bei den 3 bzw 4 Enden ein Komplett anderer ist.
Zerstören = Auf Nummer Sicher gehen.
Kontrolle = Die Reaper kontrollieren und die Ordnung bewahren (aber wie lange geht das gut?).
Synthese = Frieden zwischen Organischen und Synthetischen.
Frei Sterben = Sturkopf, alle kratzen ab.
Und bitte komm mir nicht wieder mit der IT, sie ist einfach Blödsinn, warum sollte man denn nach dem Synthese-Ende so einen Abspann machen wenn Shepard doch schon tod ist?! Es ist einfach der Versuch ME doch noch irgendwie gut zu reden wenn es einem denn nicht gefallen hat... ugly
Solarus
+-0 18.11.2012, 02:57 Uhr
Es ist doch klar das ein Autor auch ein Ende schreiben muss. Nur damit jetzt nicht viele der Meinung sein sollen "ihre" entscheidungen harmonieren nicht mit dem Ende, kann man doch nicht ein Ende schaffen das auf jederman zugeschnitten ist. Da ich selber erfahrung als Autor (wenn auch Kurzgeschichten im SciFi genre) habe kann ich sagen das es ein nahezu unmöglicher drahtseilakt ist, etwas zu schreiben das wie ich es gerne nenne ein "Fächer-Ende" hat. man müsste unzählige Variablen beachten was dazu führt das allein die konzeption des Endes die eigentliche Geschichte überragt... und ganz ehrlich -.- als Autor entscheide "ICH" wie es auszugehen hat. BW hat einfach einen ganz einfachen Fehler gemacht : sie haben den Spieler zu sehr das gefühl gegeben selbst über das Ende zu bestimmen. Allein das jetzt zusammengefasst 4 Enden zur Auswahl stehen halte ich für falsch. Stattdessen hätte es nur ein einziges geben dürfen, das kleine variablen beinhaltet je nach entscheidungen die der spieler im laufe getroffen hat.

der Mangel an Vorstellungskraft bei einigen Leuten ist bedauernswert. Ob nun ME4 am ende anknüpft ist doch nicht gesagt. Viel eher bietet sich da an, ereignisse aus der vorgeschichte zu beleuchten. Naja.. selbst die möglichen enden bieten guten stoff für einen direkten Nachfolger. Doch, denke ich, wird das szenario dann doch so fremdartig das es nur für eingefleischte SciFi-Fans attraktiv sein wird und außerhalb des "Hollywood-Science Fiction" seinen platz finden wird. Und wir reden hier von EA, und EA will so viele wie möglich ansprechen ;p Denn nun stellt sich die Frage: wie werden jetzt die astronomischen Entfernungen überbrückt? In der gesamten ME-GEschichte hat niemand ein Wort über andere Möglichenkeiten des Superluminaren Reisens verloren.

Dazu ist ME das paradebeispiel für einen ganz einfachen Fakt. Allein die Tatsache das eben das Synthese-Ende auf so heftige gegenwehr stößt und bei vielen als Blödsinn abgestempelt wird beweist das echtes, reines ScienceFiction immernoch nur eher als Nischenprodukt fungieren kann. Schade. Denn alle andern Enden sind Zweidimensional und sind typische Standardware. Aber um das auszuführen bedarf es mehr als nur einen Beitrag hier.
DonAlejandroDraper
Interessante Ansätze 18.11.2012, 04:34 Uhr
Schreib mehr ;)

ich wollte eigentlich schon meine Klappe halten, aber nun noch einmal:

Was ich nicht will ist: Ein Ende für meine Bedürfnisse.
Was ich will ist: Ein Ende welches die Grundtriebe meines Charakters wiederspiegeln. Schlicht und ergreifend eine andere Richtung. Bla bla bla... selbstverständlich sind die Enden unterschiedlich -.- aber sie sind auch genauso ähnlich wie sie sich unterscheiden. Sie sind aus der selben Kartoffel gestampft und schmecken alle mehlig.

Du sagst, aufgrund der Tatsache, dass das Synthese Ende auf Gegenwehr stößt beweist, dass SciFi nicht Massentauglich ist, richtig?
Genauso finde ich es bemerkenswert, wie die IT doch so wenig Anklang findet. Denn sie ist faktisch gesehen total perfekt in das Ende einzubringen. Sie macht hinten und vorne, einfach mal NUR Sinn. Diese als "Blödsinn" abzustempel, lässt mich vielmehr an der Kreativität der Leute zweifeln, als an ein Ende zu glauben, welches ohnehin schon sichtbar ist. Die IT musst du dir fast schon selber zusammenreimen.

Wir wissen aber schon alle, dass, ich bemerke jetzt mal die 3 markantesten Merkmale:

Shepard beim Wählen von Ende 3 am Ende unter irgendwelcher Trümmer atmet...

Shepard beim Wählen von Ende 3 einen aufrechten Gang bekommt und die Predator wieder zur Carnifex wird... das Geistkind verschwindet und somit zeigt wie Shepard der Indoktrination widersteht...

Shepard beim Wählen von Ende 1 und 2 das Huskige Gesicht bekommt, welches Saren hatte und TIM (The Illusive Man) in Begriff war zu bekommen...

Was ich will? Ich will Gerechtigkeit.
Wie du schon sagst: Mass Effect hat den Fehler gemacht uns glauben zu lassen eine Wahl zu haben.
Der Autor hat uns immer eine Wahl gelassen, nebenbeibemerkt wars mit jedem Spiel ja auch ein anderer... aber wir haben bei Mass Effect 1 entscheiden können, bei Mass Effect 2 konnten wir uns entscheiden und bei Mass Effect 3 MUSS ein selbsternanntes Drama draus gemachdt werden.

Funtioniert bei mir nicht.
Entweder erlebe ich das Drama so selber, wie bei den anderen Teilen, oder ich kauf mir n Buch, wo ich auch nicht wählen kann, ob ich nach Kapitel 24 aufhöre... oder doch noch 25 lese... Wir haben es hier mit einem Spiel zu tun, einem verdammten Spiel, einem innovativem Spiel und keinem FILM, oder BUCH, sondern einem Spiel. Eine Spiel welches mit Entscheidungsfreiheit und Individualität wirbt und diese I n d i v i d u a l i t ä t ist am Ende nicht vorhanden.
DonAlejandroDraper
Back to the Roots 18.11.2012, 04:47 Uhr
Die Grundaussage: Mass Effect ist tot.

EA/Bioware --- wer auch immer. Kein Ahung, beweist uns wie egal ihnen das Wohlbefinden der Spieler ist. Es geht mehr und mehr um die breite kaufende Masse, die Entscheidungsfreiheit ging mit Mass Effect 3 den Bach runter und diese 3 Enden haben vieles aus dem Universum entfernt, welches gerne noch hätte weiter existieren können.

Unter diesen Umständen, wie sich diese "Saga" entwickelt hat, sehe ich der Zukunft verdammt skeptisch entgegen, dass die zukünftigen Titel, noch irgendwie ansatzweise ab vom allgemeinen Schlag sind. Mass Effect wird jetzt zur sicheren "Call of Duty" Bank gemacht, warum auch nicht, schäffelt ja gut Geld, dieser Hollywoodkram. Ich bezweifel sehr stark, dass Mass Effect 4 auch nur noch irgendwas mit Mass Effect 1 am Hut haben wird. Es wird vermutlich sogar noch mehr vereinfacht, im Gegensatz zu 3 sein, ...herausforderung: besonders klein geschrieben...

Mass Effect 3 zeigt mir eine Tendenz der Spielenetnwicklung, wie man ein Thema uninteressant werden lassen kann. Ich bin skeptisch, was die Entwicklung des 4. angeht, ich glaube es wird Massenware, uninnovativ, möchtegern cool, einfach gestrickt, wahnsinns Bilder, epische Musik, kein Aufbau, kein Mystery, keine Tiefe --- von einem Höhepunkt zum Nächsten. Kein Backroundwissen.

Die Kodexeinträge in Mass Effect 3 hatten allesamt keine Bedeutung, sie existierten zwar, es war denen aber egal, was sie schriebten, es hatte keinerlei Auswirkung oder Ideenanreicherun an den Krieg. Ich meine: Selbstmordaktionen, weil die automatischen Steuersysteme das verhindern? Ernsthaft?!
Boah... es geht wirklich kaum noch schlechter...
Einfach mit ÜLG in den Reaper fliegen, als... Zerstörer und zack isn Reaper fällig.
Hart aber heftig - aber das ist Krieg. Wenn er zu scheitern droht, müssen Methoden her, unmoralische. Man hätte sogar prima böse Entscheidungen treffen können. Fangen wir damit an eine Menschenfregatte zu schicken, oder die Destiny Ascension, sofern man sie gerettet hatte...

Aber nein... sowas wird nicht erwähnt, es wird banal innem Kodexeintrag als unmöglich eingestuft.

Armselig.

Und diese Ignoranz, zeigt mir eine Tendenz, die nach unten und nach hinten geht.

Ich glaube nicht an Mass Effect 4.
Protheaner
Noch mal zum Ende 01.12.2012, 22:55 Uhr
Hallo Leute, ich bin neu hier und ich weiß das es ein wenig spet ist aber ich habe mir das mal alles durch gelesen sehr interesant und ich habe mir gerade die IT auf dieser seite auch durch gelesen.
So jetzt eine fragen an Y2andy: Hast du dir die IT auf dieser seite mal durch gelesen und zwar komplet weil wenn ja dann ergibt das sehr woll ein Sinn was DonAlejandroDraper sagt. Ich finde aber beide seiten interesant aber ich bin auch der Meinung von DonAlejandroDraper (wenn ich das richtig verstanden habe sorry flas nicht) irgendwie sind die enden gleich also die 2. und 3. möglichkeit, die 4. fand ich überflüssig und hätte durch etwas ersetzt werden könne was die anderen wesendlich dramatischer gemacht hätte so das man die entscheidung zwischen antiheld hat oder nicht.
Okay ich kann zwar nicht so viele böse entscheidungen treffen weil ich nicht so bin, aber troztem fehlt es wie in ME1 und 2. Ich finde aber ME3 troztem sehr gelungen, aber ich finde es sehr schade das es in ME4 keine Shep mehr geben soll. Kalr schön eine neue Story (wäre ja sonst langweilich gerworden) aber ich würde es besse finden wenn man Shep und die andern wider sehen würde. Noch besser fände ich wenn man Ihm in neuem team haben könnte.
Nah ja bin gespannt wann hier etwas neues kommt und bin offen für Diskusion und lasse mich auch gerne über das gegen teil überzeugen
PS: wenn Rechtschreibfehler drin sind sorry habe damit so meine Probleme.:)

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