Drew Karpyshyn: Was vom Mass Effect Film zu erwarten ist...
vom 12.04.2013, 14:26 Uhr

...und was nicht. Und das dürfte vielen eingefleischten Fans wahrscheinlich gar nicht schmecken. In einem Interview mit Kotaku erzählt der Mann, der als Schreiber das Mass Effect Universum, seine Rassen und Charaktere wie kaum ein anderer mit beeinflusst haben dürfte, was der Film zum Spiel wirklich vom Inhalt umsetzen kann und was nicht; wo sich Fans auf Einschnitte gefasst machen dürfen. Um den Film, der seit Mitte 2010 im Gespräch ist, ist nach wie vor sehr wenig bekannt. Zuletzt wurde der Drahbuchautor ausgetauscht.
Vieles von dem, was Drew Karpyshyn erzählt dürfte dem einen oder anderen bereits klar gewesen sein. Schließlich gibt es - trotz sehr weniger bekannter Informationen - bereits viele Zweifler. Besonders aus Reihen der treuen Fans. Verständlich, denn der Film wird niemals so sein und sich so "anfühlen" können wie das Spiel. Das erläutert auch Drew Karpyshyn.
Mass Effect ist trotz seiner Linearität ein überaus komplexes Spiel. Sowohl hinsichtlich Spielzeit als auch Handlung und Charaktere. Die Umsetzung auf alternative Medien ist also ein schwieriges Unterfangen bei dem immer etwas auf der Strecke bleiben wird. In erster Linie wird dies Commander Shepard sein, gibt Drew Karpyshyn zu bedenken. Shepard wird im Film zwangsläufig fest definiert sein müssen. Viele Eigenschaften und Beziehungen, mit denen die Spieler ihren individuellen Shepard ausgestattet haben, werden es nicht in den Film schaffen. Das ist schlicht möglich.
Ebenfalls wird der Inhalt komprimiert werden müssen, damit die Story vollständig in die kurze Zeitspanne eines Filmes passt. Durch die vielen verschiedenen und wichtigen Charaktere - auch außerhalb des Squads - wird die Story so komplex. Hier wird man sicherlich einige weglassen müssen, vermutet Drew Karpyshyn. Doch auch vor dem Squad selbst werden die Drehbuchautoren mit den Kürzungen nicht haltmachen, glaubt der Schreiber. Als Beispiel nennt er die (Liebes-)Beziehung zwischen Liara und Shepard. Sollte es diese so in den Film schaffen, könnte ein Teammitglied leicht obsolet werden. In diesem Fall Ashley. Auf diese Weise könnte man einiges an Komplexität einsparen.
Was in Drew Karpyshyns Ansicht aber auf jeden Fall gehört ist die Stellung der Menschheit in der Galaxis und der Gemeinschaft der anderen Völker. Gerade als "Newcomer" gibt es einiges über die Menschen, aber auch die Kontakte zu den anderen Rassen zu erzählen und auch im Hinblick auf einen möglichen zweiten Film erscheint dieser Handlungsstrang vielversprechend. Denn um die Geschichte rund um Cerberus zu verstehen, ist eine Kenntnis über den Stand der Menschen in der Gemeinschaft der Ratsvölker unerlässlich.
Letztlich bleibt aber abzuwarten, welche Handlungselemente es in den Film schaffen und welche nicht. Denn Drew Karpyshyn ist nicht am Drehbuch beteiligt.
Abschließend interessiert uns noch eure Meinung. Da der Tranfer von Spiel zu Film in Sachen Handlung, Charaktere und Schauplätze nicht leicht möglich ist und Kürzungen unumgänglich sind, würde uns interessieren, ob ihr euch anstatt eines Filmes Mass Effect als Serie vorstellen könntet. Als Beispiel kann hier Game of Thrones herhalten, welches sogar noch komplexer sein dürfte als Mass Effect. In einer Serie können sich die Drehbuchautoren austoben und viel mehr Arbeit in die Details stecken. hätten mehr Freiräume und vor allem nicht den Druck die Handlung auf 2 Stunden zurecht zu kürzen. Was meint ihr? Wäre eine Serie eine Option?






















ein paar Gemeinsamkeiten konnte ich über Firefly aus Wiki herauslesen und hätte mir die Serie wirklich gern mal angesehen.
