Wie Commander Shepard es in ein Apple Patent geschafft hat...
vom 24.04.2013, 12:26 Uhr
Was hat Commander Shepard mit Apple am Hut? Soweit wir wissen eigentlich nichts. Und dennoch taucht Shepard in einem Apple Patent auf, das gestern dem Unternehmen aus Cupertino vom amerikanischen Patentamt zugesprochen wurde. Eingereicht wurde der Antrag bereits 2009. Shepards Rolle darin? Keine große. Er taucht lediglich als Beispiel auf. Aber durchaus als passendes.
Engadget hatte gestern den stattgegebenen Patenantrag mitbekommen und darüber berichtet. Worum es geht und weshalb Apple Commander Shepard als Beispiel in Form eines Bildes heranzieht und damit den Patentantrag ergänzt, ist leider weniger spektakulär. Im Kern hat Apple sich das Verfahren, aus Videospielen (in diesem Fall zum Beispiel Mass Effect) und ihren Stories sowie Entscheidungen individuelle Comics (oder (e)-Bücher) zu generieren, patentieren lassen. Besonders hervorgehoben wird, dass die erfassten Daten aus dem Spiel weiterverarbeitet werden und zum Beispiel durch Screenshots angereichert in eine Rahmenhandlung eingefasst werden können.
Einfließen in diese Comics können alle möglichen Daten aus dem Spiel, wie Charaktereigenschaften, Bilder, Erfolge, Entscheidungen und Dialoge. Nach einem Spiel könnte ein solcher Comic direkt generiert werden und in der Cloud beispielsweise bereit gestellt werden. Nichts desto trotz ist - wie Engadget auch anmerkt - ein solches System in der nahen Zukunft eher unwahrscheinlich. Patente haben große Unternehmen wie Apple schließlich auf alle möglichen Dinge. Ob letztlich dabei etwas herumkommt, bleibt also abzuwarten, ist in diesem Fall aber zumindest sehr fraglich.
Trotzdem wurde Mass Effect sicherlich aus guten Gründen gewählt. Als Spiele fühlte sich die SciFi-Saga stellenweise bereits wie ein interaktiver Film an. Das alles in ein einzigartiges Buch zu gießen, klingt durchaus interessant. Und dass der Stoff zu Werken abseits des Monitors taugt, zeigen nicht zuletzt die zahlreichen Comics und Romane.






















