Mass Effect: Andromeda trifft auf Assassin's Creed?
vom 14.07.2015, 18:54 Uhr
Die ehemalige Ubisoft-Größe Jade Raymond, Produzentin der ersten beiden Teile von „Assassin's Creed“ und dem moderneren Ableger „Watch Dogs“, kündigte bereits im Oktober letzten Jahres an, dass sie Ubisoft verlassen werde. Nun wird bekannt, dass sie Chefin eines eigenen Entwicklerstudios unter Electronic Arts wird. Das neue Studio mit dem Namen „Motive Studios“ soll unter anderem auch Einfluss auf die Entwicklung von Mass Effect: Andromeda haben.
Zur Gründung des neuen Studios hat Raymond eigens einen Blogeintrag ins Web gestellt. Dort schreibt sie, dass die ebenfalls in Montreal ansässigen "Motive Studios" die räumliche Nähe zum Austausch mit BioWare nutzen möchten, vor allem mit Blick auf die Fortsetzung der Mass Effect-Saga. Sie selbst sei überzeugte Spielerin der Battlefield und Dragon Age-Reihen, so Raymond, und sei daher überzeugt vom Potential der Frostbite Engine, auf der auch Mass Effect Andromeda basieren wird.
| Zitat: |
| Motive will work in close quarters with the BioWare team. Yanick Roy and the BioWare Montreal team are doing some new and exciting things with Mass Effect: Andromeda and it's clear that there is already so much talent to collaborate with on site. And as a player of the latest Battlefield and Dragon Age games, I have experienced what the Frostbite engine can do; and I can't wait to get my hands on it and see what a new team can create! |
Quelle:http://www.ea.com/motivestudios/
Des Weiteren wird Raymond die Aufsicht über die Visceral Studios in Kalifornien übertragen, sowie mit dem Aufbau von Visceral Studios Montreal betraut, um dort die Entwicklung des nächsten Star Wars-Spiels voranzutreiben.
Es bleibt bisher offen, wie viel Einfluss EAs neues Tochterstudio tatsächlich auf die Entwicklung von "Mass Effect: Andromeda" haben wird, geschweige denn, welche Elemente dabei von Raymonds persönlichem kreativen Schaffen geprägt sein werden. Der Einfluss wird sich zum Großteil wohl eher auf eine beratende Rolle beschränken und ist vielleicht auch nur als werbestrategische Aussage zum Zusammenhalt der etablierten Entwicklerstudios zu verstehen. Dennoch wird unter Fans stellenweise der Unmut laut, Raymonds Einfluss könnte in einer stärkeren Kommerzialisierung bei weniger kreativer Innovation im Mass Effect-Nachfolger münden, wie man es bereits der Assassin's Creed-Reihe vorgeworfen hatte.
Wie stark schätzt ihr den Einfluss des neuen Studios auf Andromeda ein? Lasst es uns in unserem Forum wissen!






















