Mass Effect 3: Gamestar-Artikel mit brandheissen Informationen
vom 21.01.2012, 17:18 Uhr

In der neusten Ausgabe der Gamestar ist ein 8-seitiger Artikel zu Mass Effect 3 enthalten. Im Leitartikel gibt es sehr viel Neues und Interessantes zu erfahren. Ebenfalls wird berichtet, wie sich das Gameplay anfühlt und die Atmosphäre des Spiels um sich greift. Von der Gamestarredaktion werden einzig die etwas alte Engine und eine mäßige Gegner-KI als Schwächen dargestellt.
Dem gegenüber steht eine lange Liste mit positiven Aspekten. Die Stärken sind ein facettenreicher Krieg gegen die Reaper, ein fulminanter Abschluss der Trilogie, zahlreiche mögliche Enden, mehr RPG-Elemente und eine unglaublich große und begehbare Citadel. In Mass Effect 3 wird sich die Frage stellen, wie ein einzelner Mensch die Reaper-Invasion aufhalten kann - und Casey Hudson gibt uns die Antwort: "Er kann es nicht!"
Zumindest kann er es nicht alleine! Gemäß Casey Hudson benötigt Shepard die Unterstützung der diversen Völker, um die Reaperinvasion zurück zu schlagen. Am Beginn der Story ist Shepard aber extrem weit davon entfernt, die Reaper zu besiegen und die Erde zu retten. Nach der Flucht geht’s zuerst auf den Mars, um in der Forschungsstation eine Anti-Reaper-Waffe der Protheaner zu beschaffen, oder zumindest um weitere Informationen dazu zu erhalten. Auf dieser Mission ist man zuerst mit James Vega und Kaidan oder Ashley unterwegs, je nachdem, welcher der beiden in Mass Effect 1 überlebt hat. Während dieser Mission trifft man auf Liara, welche sich als festes Squadmitglied anschließen wird.
Hier wird aber klar gestellt, dass es in Mass Effect 3 nicht einfach DIE Anti-Reaper-Waffe gibt, sondern man benötigt viele kleine Komponenten, die erst im Zusammenspiel die Siegeschancen gegen die Reaper erhöhen. Es geht eher darum in der ganzen Galaxie Wissen und Kriegsmaterial zu sammeln und dann einen Verteidigungsplan zu schmieden. Man wird aber ganz sicher keine Flottenverbände verschieben müssen und rutscht somit nicht in ein Weltraumstrategiespiel ab. Es gibt aber sowas wie einen Punktezähler, welcher alle diese Faktoren auflistet. Also zum Beispiel gibt es viele Punkte, wenn man die Quarianische Flotte auf seiner Seite hat, es gibt aber auch Punkte wenn man einen Kämpfer in einer Bar davon überzeugt, sich dem Militär anzuschließen. Die Punktevergabe für Letzteres wird jedoch um einiges geringer Ausfallen, als wenn man einen ganzen Flottenverband für seine Sache gewinnt. Somit wird sich also von den kleinsten Nebenmissionen, bis hin zu den großen Storymissionen, so ziemlich alles auf diesen Punktezähler auswirken. Es wird auch Missionen geben, in denen man Wissenschaftler für seine Sache gewinnen muss, oder man beschafft Kriegsgerät, usw. Wie bereits am Anfang erwähnt, wird die Citadel eine zentrale Rolle spielen. Zu Beginn wird diese einem sicheren Hafen entsprechen, aber auch dies ändert sich mit der Zeit. Die Citadel wird eine riesige Menge an Nebenquests und begehbarer Fläche bieten und es wird endlich geklärt, was es mit den Keepern auf sich hat.
Aber auch alle Entscheidungen aus Mass Effect 1 und 2 sollen sich auf die Story und die Bereitschaft der Völker auswirken, allerdings nicht negativ. Es ist aber empfehlenswert einen Spielstand zu importieren, welcher hauptsächlich Paragon oder Renegade Entscheidung enthält. Bei Spielständen, welche gemischte Entscheidungen enthalten, kann es sein, dass man einzelne Storylines in Mass Effect 3 verbaut hat und nicht weiterverfolgen kann. Zudem sollen die getroffenen Entscheidungen auch Auswirkungen auf die Moral der Squadmates haben und diese beeinflussen. Sollte man also zum Beispiel die Asari links liegen und sterben lassen, wird das Liara nicht gefallen. Dies kann dann in entscheidenden Situationen über Leben und Tod der Squadmates entscheiden. Zudem dienen die Sqaudmates als Barometer für getroffene Entscheidungen, da man an ihren Reaktionen sofort erkennen kann, was Sache ist.
Weiter erfahren wir, dass es auf der Galaxiekarte Bereiche geben wird, welche von den Reapern kontrolliert werden und die Menge dieser Gebiete verändert sich im Verlauf der Story. Es kann sein, dass man in einem kontrollierten Gebiet entdeckt wird und dann mit der Normandy fliehen muss. Dazu muss man den Reaperschiffen ausweichen, um zu entkommen. Allerdings wird deutlich gemacht, dass dies nicht zeitabhängig ist und man sich daher um die Nebenmissionen kümmern kann. Die Veränderung der Gebiete sei vom Zeitpunkt der Hauptstory abhängig. Allerdings kann es sein, dass gewisse Nebenmissionen nicht das ganze Spiel über vorhanden sind, also sollte man diese nicht zu lange aufschieben. Offenbar wird sich auch die Normandy im Verlaufe des Spiels optisch verändern und dies je nach getroffenen Entscheidungen - leider wird in dem Bericht nicht weiter darauf eingegangen.
Zum Abschluss dieser langen News gilt es eigentlich noch folgendes zu sagen: Der Staff von ME:U ist nach diesem Bericht in freudiger Erwartung auf den Sci-Fi-Blockbuster und kann es kaum noch erwarten, selber Hand an Mass Effect 3 zu legen. Jeder, der von diesen Ausführungen erfreut ist, sollte sich den Artikel der Gamestar in vollem Umfang zu Gemüte führen, es sind noch detailliertere Ausführungen der Informationen enthalten. Die Abonnementen halten die Gamestar bereits in den Händen, die Anderen können sich die neueste Ausgabe am 25.01.2012 im Handel erwerben.





















klasse bericht von dir, nur in der Gamestar liest es sich noch besser