Riesen Mass Effect 3-Preview in der PC Games - Mit neuen Storydetails!

(Mass Effect 3)
vom 22.01.2012, 11:56 Uhr

Nicht nur die GameStar hat in ihrer aktuellen Ausgabe eine Preview zu Mass Effect 3 in petto, auch der Konkurrent, die PC Games, wurde von BioWare nach Edmonton eingeladen, um im Hauptquartier des Spieleentwicklers Mass Effect 3 anzutesten, mit den Kreativen zu plaudern und sich einen Eindruck des Coop-Modus zu verschaffen. Und wie die GameStar spart die Zeitschrift nicht mit Lob - Mass Effect 3 hat trotz der Temperaturen dort drüben Niemanden kalt gelassen. Ihre Eindrücke hat die PC Games dabei in einer achtseitigen Preview im aktuellen Heft hinterlassen. Wir fassen für euch das wichtigste zusammen - Spoiler auf eigene Gefahr!

  • Die Action-Komponente war in den beiden Vorgängern noch nicht da, wo BioWare hin will. Casey Hudson: "Die Kämpfe sollen mit den besten Shootern der Welt konkurrieren können."

  • Importiert man kein Savegame, wählt man am Anfang eine von den sechs Klassen (Soldat, Techniker, Experte, Infiltrator, Frontkämpfer, Wächter), Shepards Herkunft, einen von fünf Schwierigkeitsgraden und entscheidet, ob man die Dialoge selber führen möchte, oder der Computer die Antworten vorgibt.

  • Wer sein Savegame importiert, importiert nicht nur alle vorherigen Entscheidungen, sondern auch das Level des Charakters. Das ist möglich, da es kein völlig neues Talentsystem geben wird, sondern "nur" ein erweitertes. Bei Waffen und Ausrüstung fängt man aber wieder von vorne an.

  • Schon in der ersten Viertelstunde greifen die Reaprer die Erde an. Shepard ist dabei gerade auf dem Weg zu einer Anhörung und geht mit Anderson die bisherige Story durch - neue Spieler erfahren hier, worum es überhaupt geht.

  • Die Startpistole ist die M3-Predator. Schnell findet man aber auch das M8-Avenger-Gewehr.

  • James Vega: "jung, männlich, heißblütig". In seiner Eigenschaft als Neuer hinterfragt er zunächst einmal alles. Ist ein Abstecher zur Citadel in Anbetrahct des Chaos wirklich die beste Wahl? Freunde der Renegade-Optionen können den, bei den Fans bisher nicht so beliebten Vega, prima abkanzeln:" Das hier ist keine Demokratie, wir fliegen zur Citadel - basta!"

  • Admiral Hackett wird uns wieder fleißig anfunken und auf Missionen schicken - so gelangen wir zum Mars.

  • Das Interaktionsmenü funktioniert wie bei Mass Effect 2. Wir wählen unsere eigenen Kräfte und die der Mitstreiter aus. Danach gibt es eine kurze Abklingzeit.

  • Auf dem Mars kämpfen wir gegen Cerberus - und retten Liara.

  • Liara glaubt, dass die Protheaner kurz davor waren, die Repaer zu besiegen und vermutet auf dem Mars Pläne für eine solche Waffe.

  • Cerberus kommt uns zuvor und stiehlt die Pläne. Ihre Beweggründe? Cerberus will die Reaper kontrollieren. Der Unbekannte erklärt Shepard seine Motive - wie nicht anders zu erwarten, will er die Position der Menschheit stärken, indem er die Reaper kontrollieren will. Aber ist das überhaupt möglich? Und will der Unbekannte nicht vielleicht mehr? Hier endet zunächst die Demo - mehr wird man dann im Spiel erfahren. BioWare will zunächst nicht mehr Storyelemente verraten.

  • Talente werden wieder durch Einsatz von Punkten vergeben. Ab dem vierten Rang muss man sich zwischen zwei auszubauenden Talenten entscheiden. Alle Talente enden bei Stufe 6.

  • Das Rohstoffschürfen ist Geschichte - das System wurde überarbeitet: Es erinnert nun wieder an den ersten Teil. Es ist jedoch nach wie vor ein Minigame - eine Kombination aus Erforschen und Puzzlespiel-Mechanik.

  • Waffen können durch Mods in den Kategorien Munitionskapazität, Gewicht, Feuerrate, Schaden und Genauigkeit verbessert werden.

  • Zu den bekannten Waffen aus Mass Effect 2 wird es 18 neue geben, etwa eine neue Kroganer-Schrotflinte und eine Quarianer-Pistole, die besonders effektiv gegen Schilde sein wird.

  • Granaten können von allen Charakteren benutzt werden und haben keine Abklingzeit.

  • Die Minigames aus Mass Effect 2 (Schlösser knacken und Hacken) gibt es nicht mehr.

  • Das Spiel wird schwerer werden, als Mass Effect 2. Beispiel der KI: Ist man selbst in Deckung, versuchen etwa die Cerberus-Truppen uns mit Granaten aus der Deckung zu locken. Spieler, die kein Savegame importieren, sollen aber keinen Nachteil haben, da das Skalierungssystem sehr gut greift. Dafür sollen für Veteranen die ersten beiden Missionen recht einfach sein - erst ab der dritten Mission wird es für sie spürbar schwerer, denn dann haben die Gegner - je nachdem, ob ein Spielstand importiert wurde - mehr Lebenspunkte, sind stärker und verursachen mehr Schaden.

  • Charaktere ohne Savegame Import werden schneller befördert, sodass sich die Levellücke zu importierten Charakteren schneller schließt.

  • Achtet auf die Wortgeplänkel eurer Teamkameraden, während ihr mit ihnen unterwegs seid. Wie in Mass Effect (1) werden sich diese nämlich wieder unterhalten. So erfährt man, was seine Crew bewegt.

  • PC Games Eindruck: Überragend.

Die Ausgabe 02/2012 der PC Games erscheint am 25. Januar im Handel. Abonennten sollten sie bereits im Briefkasten haben.

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geschrieben von Untitled | Kommentare (6)

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Eure Kommentare

Windflüsterer
Cerberus 22.01.2012, 13:28 Uhr
Das warten wird echt immer unerträglicher :(
Dass Cerberus die Reaper kontrollieren will, habe ich bereits iwie vermutet. So machthungrig und pro human geil wie die sind...
Da ist es natürlich um so interessanter, wie Jacob und vor allem Miranda zu Shepard bzw. mir stehen.
Untitled
Mitarbeiter
Untitled
. 22.01.2012, 15:11 Uhr
Jacob! Von dem wissen wir bisher so gut wie nicts. Komisch eigentlich, oder? Selbst über Miranda gibt es mehr Details - und da hüllt man sich schon in den Mantel des Schweigens.
R.E.M.A
asdf 23.01.2012, 12:37 Uhr
hmmm....spioler...ich hasse spioler xD
Hab mir mal ME2 durch einen extrem spioler beinahe komplett versaut xP
Wie hoch ist hier die Spiolergefahr ? auf einer Skaller von 0-10 ?
Untitled
Mitarbeiter
Untitled
. 23.01.2012, 15:15 Uhr
Kann ich selbst schwer abschätzen, da ich die ganze Story ja nicht kenne ;-) Es wird was zu den Beweggründen von Cerberus gesagt, zumindest für die augenscheinlichen. Ob da noch mehr hinter steckt, weiß ich natürlich auch nicht
BlueSun
zusammenfassung 23.01.2012, 22:06 Uhr
Hey kann jem. die news spoilerfrei zusammenfassen ? Also nur den technikkrams und nix was mit der story zu tun hat ? wäre echt dankbar :)
noni noni
@BlueSun 26.01.2012, 17:30 Uhr
Ist zwar schon ne Weile her, aber vielleicht liest du es ja trotzdem. Ich kopiere dir mal die mMn spoilerfreien Infos rein :)

Die Action-Komponente war in den beiden Vorgängern noch nicht da, wo BioWare hin will. Casey Hudson: "Die Kämpfe sollen mit den besten Shootern der Welt konkurrieren können."

Importiert man kein Savegame, wählt man am Anfang eine von den sechs Klassen (Soldat, Techniker, Experte, Infiltrator, Frontkämpfer, Wächter), Shepards Herkunft, einen von fünf Schwierigkeitsgraden und entscheidet, ob man die Dialoge selber führen möchte, oder der Computer die Antworten vorgibt.

Wer sein Savegame importiert, importiert nicht nur alle vorherigen Entscheidungen, sondern auch das Level des Charakters. Das ist möglich, da es kein völlig neues Talentsystem geben wird, sondern "nur" ein erweitertes. Bei Waffen und Ausrüstung fängt man aber wieder von vorne an.

Das Interaktionsmenü funktioniert wie bei Mass Effect 2. Wir wählen unsere eigenen Kräfte und die der Mitstreiter aus. Danach gibt es eine kurze Abklingzeit.

Talente werden wieder durch Einsatz von Punkten vergeben. Ab dem vierten Rang muss man sich zwischen zwei auszubauenden Talenten entscheiden. Alle Talente enden bei Stufe 6.

Das Rohstoffschürfen ist Geschichte - das System wurde überarbeitet: Es erinnert nun wieder an den ersten Teil. Es ist jedoch nach wie vor ein Minigame - eine Kombination aus Erforschen und Puzzlespiel-Mechanik.

Waffen können durch Mods in den Kategorien Munitionskapazität, Gewicht, Feuerrate, Schaden und Genauigkeit verbessert werden.

Zu den bekannten Waffen aus Mass Effect 2 wird es 18 neue geben, etwa eine neue Kroganer-Schrotflinte und eine Quarianer-Pistole, die besonders effektiv gegen Schilde sein wird.

Granaten können von allen Charakteren benutzt werden und haben keine Abklingzeit.

Die Minigames aus Mass Effect 2 (Schlösser knacken und Hacken) gibt es nicht mehr.

Das Spiel wird schwerer werden, als Mass Effect 2. Beispiel der KI: Ist man selbst in Deckung, versuchen etwa die Cerberus-Truppen uns mit Granaten aus der Deckung zu locken. Spieler, die kein Savegame importieren, sollen aber keinen Nachteil haben, da das Skalierungssystem sehr gut greift. Dafür sollen für Veteranen die ersten beiden Missionen recht einfach sein - erst ab der dritten Mission wird es für sie spürbar schwerer, denn dann haben die Gegner - je nachdem, ob ein Spielstand importiert wurde - mehr Lebenspunkte, sind stärker und verursachen mehr Schaden.

Charaktere ohne Savegame Import werden schneller befördert, sodass sich die Levellücke zu importierten Charakteren schneller schließt.

Achtet auf die Wortgeplänkel eurer Teamkameraden, während ihr mit ihnen unterwegs seid. Wie in Mass Effect (1) werden sich diese nämlich wieder unterhalten. So erfährt man, was seine Crew bewegt.

PC Games Eindruck: Überragend.

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