Mass Effect 3-Woche beim Xbox 360-Magazin (5. Tag) inkl. Nachtrag
vom 03.02.2012, 20:30 Uhr

Es ist Freitag und wir nähern uns langsam aber sicher dem Ende der Informationswoche des Xbox 360-Magazins. In der heutigen Zusammenfassung gibt es mehr über das Leveldesign, die Citadel, den Mars und ein London-Level zu erfahren. Da die Redaktion nun schon 5 Tage ernsthaft über Mass Effect 3 berichtet hat, dachten sich die Schreiber für den zweiten Artikel heute ein lustiges Special aus. Frei nach dem Motto: "Warum denn immer so ernst?", haben sie ein paar der heutigen TV-Shows ins Mass Effect Universum übertragen. Die Bilder gibt's am Ende dieser Zusammenfassung zu sehen.
Der Erste Artikel befasst sich mit dem Leveldesign, verrät Details über die Citadel, den Mars und gibt Informationen über ein Level, dass offenbar im zerstörten London spielt. Zum allgemeinen Leveldesign wird gesagt, dass es sehr viele kriegsgeschädigte Gebiete geben wird. Dies ist infolge der Story um den galaktischen Krieg auch sehr passend. Allerdings wird es trotzdem noch einige intakte Gebiete geben, welche vom Krieg verschont geblieben sind. Eines von diesen Gebieten wird die Citadel sein, welche noch mehr bespielbaren Raum als in Mass Effect 1 bieten wird. Das Präsidium wird wieder begehbar und grösser sein als je zuvor, zusätzlich wird man aber auch Dockbereiche, Büros und Bars besuchen können.
Je weiter man sich von der Citadel entfernt, desto schlimmer und zerstörter werden die Welten aussehen. Das kriegsgezeichnete Tuchanka, soll hierzu eine sehr gute Referenz sein. Allerdings versuchte man auf den einzelnen Planeten auch ein schöneres Leveldesign zu erstellen und hat viel mehr Details eingebaut. Zum Beispiel versuchte man mit mehr Vegetation, die Atmosphäre zu erhöhen. Für die Leveldesigner sind gut ausgearbeitete Artworks für solche Detailarbeiten sehr wichtig, um sich auf etwas berufen zu können, falls die Ideen ausgehen. Zudem wird erwähnt, dass man den einzelnen Spezies auch eine individuelle Architektur der Gebäude zugewiesen hat, damit die Atmosphäre auch in diesem Bereich erhöht wird. Den Mars versuchte man übrigens möglichst realistisch darzustellen. Die Oberflächenstruktur und der Farbton sind gemäss Aussage gut gelungen.
Kommen wir nun zu dem London-Level. Da die Reaper schon mal dort waren, sollte es extrem zerstört aussehen. Zuerst wurde dies aber offensichtlich zu extrem gemacht und man musste den Zerstörungsgrad etwas zurückschrauben, damit man London überhaupt noch erkennen konnte. Um die Architektur möglichst realistisch zu übernehmen, nutzten die Entwickler zuerst Google Maps und schickten später noch einige Mitarbeiter nach London um die Umgebung hautnah zu erleben und ins Game zu integrieren. Die Stadt wird in Mass Effect 3 aber eindeutig kriegsgebeutelt aussehen und man darf sich auf ein sehr dunkles und kämpferisches Level freuen.
Nach all diesen ernsten Informationen wollen wir euch die lustigen Grafiken der Xbox 360 Redaktion nicht vorenthalten. Wie ihr auf den Bildern seht, wurden bekannte TV-Formate übernommen und mit Mass Effect Charakteren ergänzt. Durch diese Übertragung erhält zum Beispiel ein Hanar ein Doppelleben oder Grunt wird zum Ex-Wrestler mit Schnauzbart. Tali darf campen fahren, Mordin erhält seine eigene Talkshow und Thane darf wieder die Schulbank drücken. Mit seinem Gedächtnis wird dies wohl ein einfaches Spiel. Der Unbekannte, alias Martin Sheen, wandelt auf den Spuren seines Sohnes und ein Yagh erhält einen Auftritt in einer Kindersendung. Die Redakteure nannten dies Mass Effect TV und haben folgendes Bildmaterial erarbeitet:
Nachtrag:
Sehr spät wurde noch ein weiterer Artikel aufgeschaltet und dieser ist sehr kritisch geschrieben. Er behandelt nämlich 7 Gründe um die man sich Sorgen machen muss. Einzelne davon sind aber offenbar eher panische Vorstellungen des Autors, aber bildet euch eure eigene Meinung dazu:
- Mass Effect 3 soll der beste Teil der Trilogie werden und wird daher auch so inszeniert. Aber könnte es nicht sein, dass sich Bioware damit übernimmt?
- Mehr Reaper bedeuten weniger bedrohliche Reaper. Der Autor befürchtet, dass aufgrund der vielen Reapervarianten, deren mächtiges und mystisches Bild zerstört wird und somit die ganze Atmosphäre der Mass Effect Games zerstört wird.
- Der Multiplayer-Modus könnte keine Beachtung finden, da er ja für die Singleplayer-Kampagne nicht wichtig ist.
- Bioware missbraucht nach der Meinung des Artikelschreibers Schock-Taktiken. Er findet es nicht gut, dass auf der Erde dargestellt wird wie ein Kind von den Reapern getötet wird, nur um die Gamer zu schocken.
- Hat Bioware wirklich mehr Entscheidungs- und Individualisierungsmöglichkeiten eingebaut, oder sind diese nicht bloss Andeutungsweise so gut, wie sie kommuniziert werden.
- Die grossen Entscheidungen und die Auswirkungen daraus könnten zu klar und offensichtlich sein und daher kein gutes Gefühl bei den Gamern auslösen.
- James Vega: Ein typischer Soldat, aus einem Buch, dass man nicht kennt? Nach der Meinung des Artikelschreibers kann sowas nicht klappen!
Manche der Befürchtungen klingen für mich weit hergeholt und eigentlich auch kaum nachvollziehbar. Gut haben wir in unserem Diskussionsforum einen Thread um über diese 7 Punkte ausführlich zu diskutieren.




























