Großer Mass Effect 3-Vorabtest in der GameStar 04/12
vom 24.02.2012, 17:50 Uhr

Das Spielemagazin GameStar bietet exklusiv in seiner kommenden Ausgabe (ab Mittwoch, dem 29.02.2012 am Kisok) einen achtseitigen Vorabtest zu Mass Effect 3. BioWare hat der Redaktion dazu die Playstation 3 Version des Spiels zur Verfügung gestellt, sodass Redakteur Daniel Matschijewsky das Spiel auf Herz und Nieren testen konnte. Eine Wertung gibt es jedoch noch nicht - dazu wird erst die PC-Version abgewartet. Doch eins vorweg: Das Spiel erhält den GameStar-Award für eine "herausragende Story". Eine Zusammenfassung des Artikels findet ihr natürlich bei uns!
- Zitat: "Gänsehaut garantiert! Mit Mass Effect 3 liefert BioWare nit nur einen mehr als würdigen Abschluss seiner Science-Fiction Trilogie, sondern auch das erzählerisch beste Spiel der letzten Jahre."
- Der Artikel beginnt damit, dass Daniel voller Bewunderung über BioWares Fähigkeit spricht, Emotionen im Spieler hervorzurufen. Beispiel: Wir treffen im Spiel einen alten Freund wieder, der uns in Mass Effect begegnete, den wir in Mass Effect 2 vor so manchem Schlammassel bewahrten - und der nun in Mass Effect 3 kurz nach unserer Begegnung mit ihm von einem Husk in Stücke gerissen wird. Der Redakteur war völlig fassungslos - Trauer, Wut und Schmerz empfand er bei der Szene und war begeistert davon, wie das Spiel derartige Emotionen hervorruft. Wir fragen uns dabei an der Stelle: Spricht er da vielleicht von Conrad Verner?
- Laut Daniel erreichen BioWare mit Mass Effect 3 in puncto gefühlvoller Geschichte und Charaktertiefe ihren vorläufigen Höhepunkt
- Das Spiel ist voller Momente mit Rückbezügen auf die beiden Vorgänger, die den Spieler stets zu berühren wissen - zumindest, wenn man ein Savegame importiert.
- Durch den Import werden die Entscheidungen der Vorgänger für Mass Effect 3 wichtig: Mehr als 100 Szenen und Gespräche werden dadurch beeinflusst. Das geht von kleinen Bemerkungen des Begleiters bis zu großen Ereignissen. Dabei streicht Daniel heraus, dass Spieler sich mehrfach in solchen Momenten an die Stirn klatschen werden und sich fragen, wieso sie sich nur damals ausgerechnet DAFÜR entscheiden konnten, wo jetzt doch alles so klar erscheint. Seiner Meinung nach ein erzählerisches Glanzstück, was kaum ein anderes Spiel bisher geschafft hat.
- Schmiedet Cerberus finstere Pläne mit den Reapern? Oder scheint es nur so?
- Je nach Spielweise umfasst die Haupthandlung 15 bis 20 Stunden.
- Es gibt zahlreiche, nicht minder spannende, Nebenmissionen
- Hat Shepard überhaupt Zeit für Nebenaufträge, wenn die Reaper angreifen? Um die Logik zu wahren hat Bioware deshalb die Nebenquests eng mit der Story verknüpft.
- 90 Minuten gerenderte Zwischensequenzen treiben die Handlung voran.
- BioWare schaffe es vorbildlich, die Geschichte, die vor 4 Jahren begann, packend und nachvollziehbar dramaturgisch perfekt zu erzählen. Das Ende ist dabei sehr eindringlich und ein passender Höhepunkt, auf den alles ausgerichtet ist.
- Die Geschichte ist damit wirklich abgeschlossen. Es gibt nach dem Ende keine offenen Fragen mehr, kein Hintertürchen für Fortsetzungen.
- Tipp der Redaktion: Unbedingt die Credits abwarten!
- Es gibt leider das selbe Problem, dass es auch schon bei Mass Effect 2 gab: Teilweise sind die Talente einfach nicht ausbalanciert. Ein Infiltrator sollte seine Punkte lieber in den Waffenschaden als in das Tarnsystem verwerten, welches Daniel nur ein einziges Mal im Spiel verwendet hat.
- Schon im mittleren Schwierigkeitsgrad muss man höllisch aufpassen, den richtigen Munitionstyp einzusetzen. Die Auswahl der Waffen und Mods hält sich aber in Grenzen. Daniel störte es dabei doppelt, dass sich die Vor- und Nachteile der Mods dann auch nur marginal auswirkten.
- Noch wichtiger als Im Vorgänger ist die richtige Deckung. Ohne habe man kaum eine Chance.
- Trotz für die Konsole teils hackelige Steuerung machen die Gefechte wohl durchweg riesen Spaß.
- Von der GameStar wird wie schon beim Vorgänger die eher zweckmäßige KI kritisiert: Diese versuchen zwar aktiv in Deckung zu gehen und uns aus unserer herauszulocken, oft stehe sie aber auch einfach nur doof in der Gegend herum. Ein Phänomen, was auch wir schon in der Demo "bewundern" konnten.
- Mag das Gameplay manchmal etwas ernüchternd wirken, wird dieses durch die Dialoge und die Story mehr als wett gemacht. Die Gespräche seien phantastisch geschnitten und inszeniert und beziehen uns immer wieder ein.
- Manche Entscheidung ließ den Redakteur längere Zeit grübeln. Am liebsten hätte er eine Nacht drüber geschlafen. Entscheidungen vom Schlag "Ashley oder Kaidan" in Mass Effect (1).
- Der Sound bewege sich auf sehr hohem Niveau. Auch die deutschen Sprecher leisten wohl mehr als gute Arbeit.
- In den Wertungskategorien Sound, Quests/Handlung und Charaktersystem erhielt Mass Effect 3 10/10 Punkte, im Kampfsystem nur 8/10 aufgrund der "doofen" KI. In allen anderen Kategorien - sofern dies testbar war - 9/10 Punkten. Uns scheint also ein herausragendes Spiel bevor zustehen.
Als Fazit hält Daniel fest:
| Zitat von Daniel: |
| Wie so viele Fans war auch ich von der vergleichsweise mauen Demo enttäuscht. Doch jetzt, nachdem ich Mass Effect 3 komplett durchgespielt habe, kann ich mich beruhigt zurücklehnen. Wow, was für ein Spiel! Was für eine tolle Geschichte, die zudem in einem Finale gipfelt, das die Science-Fiction-Trilogie mehr als würdig abschließt. Gut, Mass Effect 3 ist wie schon sein Vorgänger mehr Action- als Rollenspiel. Aber daran müsste man sich ja mittlerweile gewöhnt haben. ich rate selbst dem traditionellsten Genre-Puristen: ausprobieren! Sonst verpasst er ein grandios erzähltes Weltraum-Epos, das in seiner Dramatik und Wucht derzeit seinesgleichen sucht. und nicht findet. |
Den kompletten Test lest ihr ab Mittwoch in der Ausgabe 04/12. Schon jetzt könnt ihr über die Infos mit uns diskutieren!

























), dann ist das Spiel ein echter Pflichtkauf, nicht nur für ME - Fans. Jetzt sind mir alle Sorgen und Ängste wegen ME3 genommen.