Neues zum iOS Game Mass Effect: Infiltrator (Update)
vom 03.03.2012, 12:56 Uhr

Nachdem es lange Zeit still war um den iOS Ableger Mass Effect: Infiltrator gibt es heute wieder einiges Neues zu berichten. Während toucharcade.com den Entwickler Iron Monkey in einem Interview über eher generelle Dinge ausquetscht, hat IGN.com die Chance bekommen sich das Spiel einmal näher anzuschauen. Dabei stellen sie fest, ob Mass Effect: Infiltrator ein Rollen- oder Action Spiel ist, wo die Stärken liegen und um was es überhaupt geht. Dabei gibts auch ein paar neue Screenshots zu sehen.
Kommen wir zuerst zum Interview: Die Seite toucharcade.com hat sich den Entwickler Iron Monkey geschnappt und ein Interview geführt. Mass Effect: Infiltrator ist nicht Iron Monkey's erstes Rodeo: Sie haben bereits andere Spieleserien auf iOS-Systeme portiert, wie etwa das erfolgreiche Dead Space. Im Folgenden eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus dem Interview:
- Mass Effect: Infiltrator ist ein Third-Person-Shooter für iOS-Systeme. Die Entwickler haben sehr darauf geachtet, das Aussehen und das Gefühl der Mass Effect-Reihe einzufangen. Der Fokus des Spiels liege dabei auf Action und Gefechten, in denen man sich oft Deckung suchen muss.
- Jay Anthony Franke leiht dem Protagonisten des Spiels seine Stimme. Bekannt ist er als JC Denton aus dem ersten Deus Ex.

- Die Geschichte läuft parallel zu den Ereignissen in Mass Effect 3. Somit können Spieler viele Dinge aus einer unterschiedlichen Perspektive sehen.
- Für das Studio ist der Druck groß: Man ist selbst Fan von Mass Effect und will deshalb auch ein sehr gutes Produkt abliefern. Glücklicherweise klappt die Zusammenarbeit mit BioWare bestens. Dabei arbeiten sie auch eng mit Producer Casey Hudson und Lead Writer Mac Walters zusammen. Diese haben auch direkt zu Beginn festgelegt, worauf sich Iron Monkey bei Mass Effect: Infiltrator konzentrieren sollte: Das Setting, den Hauptcharakter und die Geschichte.
- Und nun eine gute Nachricht für alle Android-Nutzer: Als nächstes plant Iron Monkey Mass Effect: Infiltrator auch auf Android-Geräten zugänglich zu machen. Es gebe zwar noch keinen Termin, man solle aber die Augen offen halten.
Mehr zum Spielinhalt erfahren wir bei IGN.com. Diese beginnen ihren Artikel zunächst einmal mit harten Fakten: Mass Effect Infiltrator ist kein Rollenspiel. Der Spieler kann seinen Charakter nicht hochleveln, durch Dialoge das Spiel verändern oder im Cockpit eines Raumschiffs sitzen. Das Spiel ist ein reiner Action-orientierter Cover-Shooter, das sich in den Kern der Mass Effect Trilogie integriert.
- Hauptcharakter ist Randall Ezno, ein Undercover Agent von Cerberus. Randall findet schnell heraus, dass Cerberus kein Wohltätigkeitsverein ist. Daher beschließt er dem Treiben näher auf den Grund zu gehen.
- Einen Großteil des Spiel verbringt man daher in einer Cerberus-Basis, in die man tiefer einzudringen versucht, um mehr über Cerberus Pläne herauszufinden und die Anlage still zu legen.
- Das Spiel lässt sich dabei leicht über den Touchscreen des iPads steuern. Ein Druck auf die linke Seite des Screens lässt Ezno nach links laufen, ein Druck auf die Rechte Seite justiert die Kamera. Eine Innovation ist das Ziel-System: Um ein Ziel ins Visier zu nehmen, drückt man einfach auf dieses, sofern es in Reichweite ist. Dabei zoomt die Kamera auf das Ziel und hebt das Fadenkreuz hervor, sodass der Spieler feuern kann. Nachdem ein Gegner ins Visier genommen wurde, kann der Spieler durch Slide-Bewegungen auf dem Touchscreen noch das Fadenkreuz justieren. Letzteres ist für das Spielerlebnis sehr wichtig, denn es verbindet das traditionelle iPad "tap to target"-System mit traditionellem Shooter aiming skills.

- Die Kommandos um Deckung zu suchen, fühlen sich wohl aber nicht so smooth an, wie das Zielsystem. Das ganze sei noch ein wenig ungenau und oftmals mache Ezno nicht das, was er soll.
- Die Missionen splitten sich dabei in mehrere "kleine". Jeder Kampf für sich sei dabei ein kleines Levelstück. Beim Kampf spielt die Zeit eine Rolle, wie "stylisch" der Angriff ausgeführt und wie viel Gesundheit eingebüßt wurde. Je höher die Performance, umso mehr Punkte für die High-Scroe gibt es und umso mehr Credits verdient der Spieler. Diese können dann für Upgrades, Biotikkräfte, Rüstungen oder neue Waffen ausgegeben werden.
- Die Waffen sind dabei Genre-Standard. Interessanter seien die Biotikkräfte, erinnern uns aber an die typischen Mass Effect-Kräfte.
- Grafisch sehe das Spiel klasse aus, schreibt IGN. Nicht ganz so gut wie Infinity Blade II, aber immer noch eins der besten im App Store.
- Die gesammelten Infos können via Origin hochgeladen werden, sodass Mass Effect 3-Spieler im Galactic Readniness Level steigen. Wer das nicht will, kann die Punkte für mehr In-Game-Credits ausgeben.
- Das Spiel wird mit Mass Effect 3 zusammen nächste Woche erscheinen.
Hier einige Bilder von IGN.com
Update (3. März):
Die Seite appgefahren.de bietet ein rund 7 minütiges Video Preview zum Spiel, was wir euch nicht vorenthalten wollen. Vielen Dank an Maurice für die Meldung:























Nur als Tipp. Ist nicht Werbung, sondern eine nette Videovorstellung indem man das Gameplay und alles schon einmal sehen kann.