Ex-Entwicklerin äußert sich zu den DLC-Anschuldigungen
vom 12.03.2012, 17:12 Uhr

Nicht lange ist es her, da berichteten wir über den Unmut vieler Spieler bezüglich des Day-1-DLCs "From Ashes" zum letzte Woche veröffentlichten Mass Effect 3. In vielen Foren rund um den Globus regten sich Fans mitunter sehr über diese "maßlose Abzocke" auf, die BioWare und EA angeblichen betreiben würden. Teils vielen noch üblere Anschuldigungen. Nun meldet sich eine Ex-Mitarbeiterin zu Wort und will einiges richtig stellen. Die Spieler sollten doch bitte nicht den Erscheinungstermin bewerten, sondern den den Inhalt des DLCs.
Christina Norman, früher bei BioWare, jetzt bei Riot Games angestellt, nimmt damit ihren früheren Arbeitgeber in Schutz. Ihre Aussage untermauert sie unter anderem damit, dass es keinen Sinn mache einen DLC ein Jahr nach Release zu verkaufen. Dann, so sagt sie, hätten die meisten Leute das Spiel bereits drei Mal an GameStop zurück verkauft. Daher müssen DLCs früh veröffentlicht werden. Ja mitunter sogar am Release-Tag.
Weiterhin versucht sie zu erklären, was schon so mancher versucht hat zu vermitteln: Bei dem DLC handelt es sich um zusätzlichen, optionalen Inhalt. Im Grundspiel würde deshalb kein Inhalt fehlen.
Sie fährt fort und sagt, dass Day-1-DLCs ist für manche Spieler etwas Schreckliches seien. Spieler schimpfen über etwas, von dem sie nichts weiter als den Namen kennen. Doch ihrer Ansicht nach muss das Spiel dann unvollständig sein, es sei ruiniert.
Diese Ausführung von Christina Norman trifft rückblickend ziemlich genau auf die Situation in vielen Foren zu.
Weiter gibt sie zu verstehen: Game developers are not evil. (Some are evil.) But most are not evil.
Abschließend gibt sie eindeutig zu verstehen, dass sie nur großartige Sachen veröffentlichen wollen. Spieler, bitte gebt uns eine Chance. Beurteilt unsere Spiele nach dem, was sie sind. Beurteilt die DLCs nach dem, was sie sind. Hört auf euch wie Producer zu benehmen und uns zu sagen, wann und wo wir unsere Inhalte erstellen sollen.
Den genauen Wortlaut kann man in der unten verlinkten Quelle bei eurogamer.net nachlesen.
Wie steht ihr dazu? Wer hat recht? Die Spieler in den Foren, die sich lautstark beschweren oder die Entwickler? keine einfache Sache, wir sind auf eure Meinungen gespannt!





















