Kolumne: Gut gemacht, BioWare!
vom 24.03.2012, 18:00 Uhr

Momentan dreht sich in puncto Mass Effect 3 alles nur um das Ende, um den Protest der Fans und wie BioWare den "Schaden" wieder gut machen kann. Grund genug für jegliche Fachmedien einen Kommentar zum Geschehen zu verfassen. Dem schließt sich auch die Seite ComputerBase.de an, wobei es in ihrem Kommentar weniger darum geht Stellung für oder gegen das Ende zu beziehen, sondern die "gute Seite" der ganzen vertrackten Situation zu beleuchten.
Der wirklich gut geschriebene Kommentar befasst sich damit, wie die Diskussion um das Ende "Videospiel-Geschichte schreibt" (sogar die "normale" Presse beschäftigt sich mit dem Thema) und was eigentlich hinter "der Aufregung, der Wut, ja, der Trauer um das Ende der ME-Trilogie" steckt. Der Autor stellt nämlich fest, dass die Entrüstung über das Ende nicht nur ein Zeichen für die zumindest diskussionswürdige Qualität des Spiels sei, sondern dass das "vor allem der Beweis dafür [ist], dass BioWare mit „Mass Effect“ dorthin vorgedrungen ist, wo Videospiele es bisher kaum hingeschafft haben: Ins tiefste Herz einer ausgesprochen heterogenen Spielerschaft."
Als Fazit hält der Autor fest:
"Zugleich erhalten wir hier aber auch einen Ausblick auf das, was die Spielebranche in den kommenden Jahren und Jahrzehnten immer stärker prägen wird: Videospiele werden immer weiter mit dem Medium „Film“ verschmelzen und diesen aufgrund der Interaktivität und der stärkeren Involvierung des Publikums in Teilen vielleicht sogar ablösen. „Mass Effect“ – und ironischerweise insbesondere die Aufregung um das Ende – ist dabei der erste eindeutige Beleg dafür, dass die dichte Erzählung einer epischen Geschichte durch die starke emotionale Bindung der Spielerschaft fabelhaft funktionieren kann, sodass sich trotz allem abschließend in der Summe für die ME-Trilogie festhalten lässt: Gut gemacht, BioWare!"

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