Die Quarianer

Datum: 04.05.2011
Autor: Untitled
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Die Quarianer sind eine humanoide, nomadische Spezies, die technisch sehr geschickt ist. Da sie keinen Heimatplaneten mehr haben, leben die Meisten von ihnen auf einem Zusammenschluss von rund 50.000 Schiffen - der Flotilla. Auf den Schiffen verteilt sich eine Anzahl von ungefähr 17 Millionen Quarianern. Da sie dadurch sehr eingeschränkt sind, ist es bei ihnen eine Straftat, mehr als ein Kind zu haben.

Vor rund 300 Jahren erschufen die Quarianer die Geth, eine Rasse mit künstlicher Intelligenz, die bei allen anfallenden Arbeiten helfen sollte. Nach einiger Zeit allerdings wurden die Geth empfindungsfähig, woraufhin sie mit ihrer Rolle unzufrieden wurden. Es dauerte nicht lange, bis sie begannen gegen ihre Schöpfer zu rebellieren und diese von deren Heimatplaneten vertrieben.

Über den quarianischen Körper gibt es bisher keine detaillierten Informationen, da man sie stets in ihren Schutzanzügen zu Gesicht bekommt. Diese Umweltanzüge tragen sie aufgrund ihrer Immunsysteminsuffizienz. Die Anzüge sind dabei hermetisch abgeriegelt und liefern seinen Trägern somit eine eigene kleine Atmosphäre. Bevor die Quarianer zu ihrem Dasein ohne festen Wohnsitz gewzungen worden waren, konnten sie sich auch ohne die Anzüge frei bewegen. Mit Verlassen ihres Heimatplaneten legten sie zum ersten Mal diese Anzüge an, um auf den Raumschiffen überleben zu können. Ihr Immunsystem gewöhnte sich aber zunehmend an die sterile Umgebung und baute daher ab. Daher ist es den Quarianern nicht mehr möglich, außerhalb ihres Anzugs zu überleben - der kleinste Riss in ihrem Anzug kann schon tödliche Infektionen hervorrufen.

Eines der wichtigsten Ereignisse im Leben eines Quarianers ist die sogenannte Pilgerreise. Mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter verlassen Quarianer ihr Geburtsschiff und begeben sich auf die Suche nach einem Neuen. Dabei müssen sie für die Aufnahme auf ein neues Schiff beweisen, dass sie wichtig für das Kollektiv sind und auf dem neuen Schiff nicht zu einer Belastung werden. Um dies zu beweisen begeben sich die fast erwachsenen Quarianer auf die Pilgerreise, um ihren Wert unter Beweis zu stellen. Ein weiterer Grund für die Pilgerreise ist die Aufrechterhaltung ihrer Spezies. Würden die Quarianer stets auf einem Schiff bleiben, würde ihre Populationsdynamik entschieden gestört werden, da letztlich Nachkommen nur durch Inzucht zustande kämen. Ebenfalls wird durch das Aussenden der Quarianer die natürliche Selektion aufrecht erhalten, denn zu schwache Quarianer kehren meist nicht zur Flotte zurück

Die Quarianer haben aufgrund ihrer Lebensweise auf militärischen Schiffen eine autokratische Regierungsform installiert. Dabei stellt die Admiralität (der Admiralitätsrat) das höchste Regierungsorgan dar. Dieser aus fünf Personen bestehende Rat wird nur noch vom noch höheren Konzil kontrolliert. Da das Konzil und der Admiralitätsrat nicht jede Angelegenheit der Quarianer regeln können, herrscht auf den einzelnen Schiffen eine strenge autoritäre Hierarchie. An der Spitze steht dabei der jeweilige Schiffskapitän, der volle Entscheidungsgewalt besitzt.

Gerne sehen andere Rassen auf die Quarianer herab, was einige Gründe hat. Den Wichtigsten dürften dabei die Geth darstellen. Viele verachten die Quarianer, weil sie die Geth auf den Rest der Galaxis losgelassen haben. Dies ist ebenfalls der Grund, weshalb sie ihren Platz in der Citadel verloren haben.

Die mangelhaften Ressourcen, die der Flotilla zur Verfügung stehen, zwingen die Quarianer, immer von dem jeweiligen Volk Sachen zu kaufen, in dessen Gebiet sie gerade sind, wobei sie dabei häufig Vorteile für sich herausschlagen. Sie sind auch nicht in der Lage, Gefangene selbst zu halten, weshalb sie diese bei jeder Landung auf einem Planeten an die Örtlichkeit abgeben. Dies alles brachte ihnen den Ruf ein, sie wären nichts anderes als Bettler und Abschaum.
Trotz allem, die Quarianer haben teilweise unglaubliche Fähigkeiten, was etwa das Erhalten und Verarbeiten von Technologien – vor allem denen der Geth – betrifft. Auch sind sie hervorragende Bergarbeiter, da sie für die Flotilla Unmengen an Öl brauchen.

Die allgemeine Ablehnungen ihnen gegenüber und ihr starker Zusammenhalt ließen viele unter ihnen engstirnig werden und sie entwickelten ein Desinteresse an der Citadel und deren Einrichtungen.

Zur Verteidigung haben die Quarianer nur wenige hundert Kampfschiffe, die die über zehntausend Zivilschiffe der Flotilla verteidigen. Deshalb folgen diese festen Routen und schießen andere Schiffe sofort ab, wenn nicht absolut sicher ist, ob diese in friedlicher Absicht kommen.



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