Die Salarianer 


Die Salarianer waren die zweite Rasse, die die Citadel betrat. Gemeinsam mit den Asari gelten sie somit als die Gründerrasse der galaktischen Vereinigung, was ihnen auch einen Platz unter den Rassen im Council einbrachte. Bekannt sind die Salarianer vor allem für ihre technischen Errungenschaften, die mittlerweile über die gesamte Galaxis verbreitet sind.
Anders als die Asari nutzten die Salarianer ihre Zeit nicht, um eine umfassende Wirtschaft aufzubauen, so dass sie mittlerweile die kleinste Wirtschaft unter den Rats-Rassen haben. Dennoch ist ihre Wirtschaft größer als die vieler anderer Rassen und die Qualität ihrer Produkte ist unumstritten: In vielen Gebieten sind die Salarianer konkurrenzlos die führenden Kräfte.
Ihr Militär ist dafür vergleichsweise eher klein und von der Struktur dem menschlichen sehr ähnlich. Der Unterschied, der den Salarianern einen entscheidenden Vorteil verschafft, liegt weder in größeren Truppenverbänden, oder in besserer Ausrüstung, sondern in ihren Geheimdiensten. Diese sind – was auch von keiner Spezies bestritten wird – die Besten, die es in der Galaxis gibt. Die meisten Kriege konnten durch diese bereits im Vorfeld verhindert werden. Kam es doch zu Kämpfen, wussten die Salarianer lange zuvor schon, wie ihre Feinde vorgingen und konnten diese schon Stunden vor Kampfbeginn überraschen und ausschalten. Sie selbst erklärten nie direkt den Krieg und griffen immer unerwartet an. Dennoch wissen auch die Salarianer, dass ihre Truppen nicht stark genug sind, um richtig große Angriffe von mächtigen Rassen abzuwehren, weshalb sie Bündnisse mit anderen Großmächten eingegangen sind, wie etwa mit den Turianern.
Salarianer sind zweibeinige Amphibien, meist schlank und hochgewachsen, mit großen, dünnen Köpfen. Eine Besonderheit der Salarianer ist ihre ungewöhnliche Schnelligkeit in nahezu allen Bereichen. Sie sprechen schnell, denken schnell und sie bewegen sich auch schnell. Übrigens haben sie fotografische Gedächtnisse, weshalb sie nichts vergessen. Im Vergleich zu ihnen wirkt jede andere Rasse geradezu träge und begriffsstutzig. Unglücklicherweise sterben Salarianer auch schnell; selten wird einer der Ihren älter als 40 Jahre. Daran liegt es wohl auch, dass sich Salarianer, wie sollte es anders sein, auch schnell fortpflanzen. Die Frauen legen einmal jährlich dutzende Eier. Sind die Eier unbefruchtet, schlüpfen Männer, werden sie hingegen befruchtet, schlüpft eine Frau. Aufgrund des Sozialwesens der Salarianer, werden nur wenige Eier befruchtet, weshalb rund 90% unter ihnen Männer sind.
Trotz ihres hohen Entwicklungsstandards haben die Salarianer eine Regierungsform, die der Aristokratie aus dem menschlichen Mittelalter gleicht.
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