Mass Effect 3 - Citadel - Kritik von Butzilla

Datum: 08.03.2013
Autor: Butzilla
Luceija | Winyett Grayanus | Butzilla


Mass Effect - Citadel (PC):

BioWare hat lange mit Infos zum DLC gegeizt, dann kam der Trailer. Dieser sah vielversprechend aus und kündigte schon etwas an, was viele der Fans gefordert hatten. Man würde mehr Zeit mit seinem Squad und den Freunden aus ME1 und ME2 verbringen können. Zugegeben, ich war in der Hinsicht zuerst skeptisch und nicht sicher, ob man dies sinnvoll umsetzen kann und doch wurde ich sehr positiv überrascht. Aber fangen wir mal ganz am Anfang an:

Zu Beginn des DLCs darf man sich schon mal sein neues Appartement abholen, welches sehr gross und liebevoll designed wurde. Was ich sehr toll fand, waren die diversen Hintergrundinfos zu Anderson, welche mir sicherlich 30 Minuten Spielzeit gebracht haben. Daraufhin kam der Storyteil der Mission welcher mit einem ganz alltäglichen Treffen beginnt und sich dann zu einer massiven Verschwörung ausbreitet. Ein Typ wie Shepard kann eben doch nie richtig Fronturlaub geniessen. Was sehr positiv auffiel, waren die neuen Gegner, die Abwechslung zu den Cerberus- und Reaperhorden bringen und vor allem auch die abwechslungsreich und sehr speziell gestalteten Levels. Auch dass eine der 4 Teilmissionen ganz ohne Kampf durchgeführt werden konnte, hat mich sehr überzeugt. Diese Mission ging in Richtung des Beginns des Kasumi DLCs aus ME2. Der Fokus der ganzen Storykampagne liegt aber auf dem gleichen Gameplay wie das Hauptspiel, nur unterbrochen durch etliche spassige Kommentare der Truppe, welche das Spiel merklich auflockern. Hier sehe ich einen der grössten Pluspunkte im DLC und vor allem auch, dass teils mit viel Selbstironie und Lockerheit ans Werk gegangen wurde. Auch bietet die Story 2 Wendungen, die für mich völlig überraschend kamen. Für diesen Teil hatte ich etwas zwischen 3 und 4 Stunden Spielzeit.




Neue Gegner 2. Storymission



Danach öffnet sich der DLC zu einem Teil, den man als Open-End-Veranstaltung ansehen kann. Hier erhalten alle überlebenden Squadmates aus den 3 ME-Teilen ihre kurzen persönlichen Auftritte, welche von einem netten Gespräch bis zu total spassigen Erlebnissen alles beinhalten. Auch die Party die man für seine Freunde schmeissen kann ist gut umgesetzt und ein netter Abschluss des DLCs, bevor man dann unter epischer Musik den Landurlaub beenden muss und sich zurück auf die Normandy begibt. Der erwähnte Open-End-Teil bezieht sich dann auf den Silversun Strip, welcher mit dem DLC neu zugänglich wird und uns eine Kampfsimulationsarena, ein Spielcasino und weitere Minispiele liefert. Hier kann gut und gerne noch mal gleich viel Zeit oder noch viele Stunden mehr liegen gelassen werden, als man für den Storyteil aufgewendet hat.

Aufgrund dieser Tatsache finde ich auch den Preis angemessen. Da sowohl eine interessante Story, viel soziale Interaktion mit deinen Freunden und ein unbegrenztes Angebot an Minispielen hinzugefügt wird, was einen weitaus länger beschäftigen kann als alle bisherigen DLCs. Wer also gerne seine alten Freunde wiedersehen will, Arias Highscore in der Kampfarena knacken will oder auch einfach mal etwas auf der Citadel abhängen und Quasar spielen will, für den ist dieser DLC ein Muss.



Blasto in Action



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